How A ‘Rejected’ Design Won The Pacific Air War | Vought F4U Corsair
Video des Kanals AeroDepth über Vought F4U Corsair, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 17:35. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Die Dokumentation zeichnet die Geschichte der Vought F4U Corsair von ihrem Entwurf bis zur Ausmusterung nach. Sie zeigt, wie ein Jäger, den die Navy zunächst für den Trägereinsatz ablehnte, zu einem der wirksamsten im Pazifik wurde.
Historischer Hintergrund
1938 forderte das Bureau of Aeronautics der US Navy einen trägergestützten Jäger mit dem neuen Pratt & Whitney R-2800 Double Wasp mit 1.850 PS. Rex Beisels Team bei Chance Vought benötigte dafür einen Propeller mit 13 Fuß 3 Zoll Durchmesser. Um das Fahrwerk nicht zu verlängern, entschied man sich für den invertierten Möwenflügel. Vought erhielt im Juni 1938 den Auftrag für die XF4U-1. Der Prototyp übertraf im Horizontalflug 400 mph, und im Juni 1941 wurden 584 Exemplare bestellt. Wegen schlechter Sicht, Fahrwerksprellern und asymmetrischem Strömungsabriss erklärte die Navy ihn 1942 für trägeruntauglich. Das Flugzeug ging daraufhin an die Marines, die es im Februar 1943 auf Guadalcanal erstmals einsetzten. Berühmt wurde es durch Gregory „Pappy“ Boyingtons VMF-214. Die britische Fleet Air Arm behob die Mängel: Sie dämpfte den Federbein weicher ab, fügte eine Leiste an der Vorderkante des rechten Flügels hinzu und führte einen Kurvenanflug ein.
Wichtige Fakten
Ihm werden 2.140 abgeschossene japanische Flugzeuge gegenüber 189 im Luftkampf verlorenen Corsairs zugeschrieben, ein Verhältnis von 11 zu 1. Mehr als 12.500 Exemplare wurden von Vought, Goodyear (FG-1) und Brewster (F3A-1) gebaut. Zu den Varianten gehören die F4U-1A mit erhöhtem Cockpit, die F4U-1C mit vier 20-mm-Kanonen, die F4U-1D als Jagdbomber und die F4U-5 mit 2.200 PS und 465 mph. Die letzte Variante, die F4U-7, entstand für die französische Marine, die 1953 die letzten Exemplare erhielt. Sie diente in Korea, Indochina, Algerien und bei Suez und kämpfte 1969 zum letzten Mal im Fußballkrieg. Erhalten sind 80 bis 90 Exemplare, rund 20 davon flugfähig.
