F4U Corsairs vs. Zeros | Forget the TV show: Here is what the Black Sheep actually faced in WWII

DroneScapes · 4. März 2026 · 55:02 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals DroneScapes über Vought F4U Corsair, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 55:02. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Dokumentation über das Marine-Jagdgeschwader VMF-214, die „Black Sheep“, das mit Vought F4U Corsair zwischen September 1943 und Januar 1944 über den Salomonen unter dem Kommando von Major Gregory „Pappy“ Boyington kämpfte. Sie verbindet die Erzählung mit Zeitzeugenberichten ehemaliger Piloten über den Kampf, das Leben im Dschungel und die Figur ihres Kommandeurs.

Historischer Hintergrund

Die Dokumentation blickt auf Boyingtons Leben zurück. Geboren am 4. Dezember 1912, wuchs er als Gregory Hollenbeck in einer Holzfällerstadt in Idaho auf und arbeitete als technischer Zeichner bei Boeing, bevor er sich in Pensacola zum Marine-Piloten ausbilden ließ. Hoch verschuldet, schloss er sich 1941 der American Volunteer Group von Claire Chennault an, den Flying Tigers, in Birma und China, die er abrupt wieder verließ. Zurück in den USA schrieb er an Marineminister Frank Knox, wurde als Major wieder eingesetzt und stellte das Geschwader mit Piloten aus dem Ersatzpool zusammen. Der erste Name, „Boyington's Bastards“, wurde auf Wunsch des Presseoffiziers in „Black Sheep“ geändert. Der Nachrichtenoffizier Frank Walton, ein ehemaliger Polizist aus Los Angeles, wirkte als Gegengewicht und hielt die Familien auf dem Laufenden.

Wichtige Fakten

Boyington brachte seinen Piloten bei, sich nicht mit der wendigeren Zero in Kurvenkämpfe einzulassen, sondern von oben anzugreifen und dabei das Gewicht der Corsair sowie ihre sechs schweren Maschinengewehre zu nutzen. Am 16. September 1943, beim dritten Einsatz, meldete das Geschwader 11 Abschüsse, fünf davon von Boyington. Die erste Kampfrotation endete mit 57 bestätigten und 19 wahrscheinlichen Abschüssen in sechs Wochen. Insgesamt werden ihm 126 zerstörte Flugzeuge und 34 wahrscheinliche in zwölf Wochen zugeschrieben. In der zweiten Rotation unterstützte das Geschwader die Infanterie bei Bougainville, eskortierte B-24-Bomber und griff Rabaul an. Am 3. Januar 1944 wurde Boyington im Luftkampf über Rabaul vermisst: Er hatte sich mit dem Fallschirm ins Meer gerettet und wurde von einem japanischen U-Boot aufgenommen. Den Rest des Krieges verbrachte er in Gefangenschaft, zuletzt im Lager Omori bei Tokio. Nach seiner Rückkehr absolvierte er eine Kriegsanleihe-Tour und erhielt die Medal of Honor von Präsident Truman. Die Nummer des Geschwaders ging an eine neue Einheit über, die auf dem Flugzeugträger USS Franklin stationiert war, der am 19. März 1945 getroffen wurde. Laut der Dokumentation behaupten die Überlebenden, dass weder der Hollywoodfilm noch die Fernsehserie der siebziger Jahre ihre wahre Geschichte erzählt hätten.