F4U-1 CORSAIR
Video des Kanals Minutos de Historia Militar über Vought F4U Corsair, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 7:14. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Technisches Profil und historischer Überblick zur Vought F4U-1 Corsair, einem amerikanischen einsitzigen Trägerjäger, von ihrer Konzeption Ende der 1930er Jahre bis zu ihrem letzten Kampfeinsatz 1969.
Historischer Kontext
Anfang 1939 benötigte die US-Flotte dringend einen leistungsstarken, zuverlässigen Marinejäger. Vought baute mit seinem Chefingenieur Rex Beisel den Prototyp XF4U-1, der am 29. Mai 1940 seinen Erstflug absolvierte und aus dem die F4U-1 hervorging. Das Flugzeug trat offiziell während der Guadalcanal-Kampagne im Februar 1943 in Dienst, wo es sich sowohl als Abfangjäger als auch als Erdkampfflugzeug mit HVAR-Raketen bewährte. Die britische Royal Navy setzte sie von der HMS Victorious aus ein, um das deutsche Schlachtschiff Tirpitz in Norwegen anzugreifen. Auch Neuseeland und Frankreich setzten sie ein. 1945 kämpfte sie auf Iwo Jima und Okinawa. Ihr letzter Einsatz war der Fußballkrieg von 1969 zwischen Honduras und El Salvador, die beide über sie verfügten: Es gab Abschüsse einer P-51 Mustang sowie einen Luftkampf zwischen Corsair auf gegnerischen Seiten.
Wichtige Fakten
Umgekehrte Möwenflügel, Tropfenkanzel, Sternmotor Pratt & Whitney R-2800-8W mit 18 Zylindern und 2.000 PS mit dreiblättrigem Hamilton-Standard-Propeller sowie sechs 12,7-mm-Maschinengewehre in den Tragflächen, zusätzlich zu Bomben und Raketen. Spannweite 12,5 m, Länge 10,2 m, Reichweite 1.630 km und Gipfelhöhe 11.250 m. Das Video behandelt die Varianten F4U-1A, F4U-1D, den Nachtjäger F4U-2, den experimentellen F2G sowie die F4U-4 und F4U-5 mit 740 km/h und 2.300 PS. Laut dem Video gaben ihr die Japaner den Spitznamen „der pfeifende Tod".
