Confronto Final: Combate Aéreo F4U Corsair vs Mitsubishi Zero - Documentario - Discovery Channel

Máquinas & Nerds - Documentários · 7. April 2020 · 45:02 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals Máquinas & Nerds - Documentários über Vought F4U Corsair, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 45:02. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Eine Folge der Serie „Showdown Air Combat", moderiert von Major Paul „Max" Moga, einem F-22-Raptor-Piloten des Air Combat Command, der mit restaurierten Flugzeugen den Luftkampf vom 3. Januar 1944 über Rabaul zwischen dem F4U Corsair von Major Gregory „Pappy" Boyington und einer Gruppe von Mitsubishi-Zero-Jägern nachstellt. Die Sendung wechselt zwischen der Nachstellung im Flug, dem technischen Vergleich der beiden Flugzeuge im Cockpit und am Boden sowie der Biografie des Piloten.

Historischer Kontext

Anfang 1944 rückten die amerikanischen Streitkräfte über die Salomonen auf Rabaul vor, an der Nordspitze von Neubritannien. Es war die wichtigste japanische Basis der Region und wurde vor allem von Zero-Jägern verteidigt. Boyington hatte in China mit der American Volunteer Group (den Flying Tigers) sechs Abschüsse erzielt. Er befehligte die VMF-214, eine mit Ersatzpiloten gebildete Marineinfanterie-Staffel, die sich Black Sheep nannte. Seine Piloten nannten ihn „Gramps"; der Spitzname „Pappy" stammte aus einem Kneipenlied und wurde von der Presse verbreitet. Mit 25 Abschüssen fehlte ihm nur einer zum Rekord von 26, den Eddie Rickenbacker im Ersten Weltkrieg aufgestellt hatte. Am 3. Januar griff er mit seinem Rottenflieger die Zeros an, getrennt vom Rest des Verbands. Er beanspruchte zwei Abschüsse und wurde selbst abgeschossen. Sein Rottenflieger starb, und er wurde, verwundet, von einem japanischen U-Boot aufgenommen und verbrachte den Rest des Krieges in Gefangenschaft. Da es keine Zeugen gab, wurde der Rekord am 12. April 1944 von Richard Bong gebrochen. Nach dem Krieg erhielt er die Medal of Honor aus den Händen von Präsident Truman. Seine Abschusszahl wurde auf 28 erhöht, mehr als Joe Foss, eine bis heute umstrittene Zahl. Er starb 1988 an Krebs.

Wichtige Fakten

Der Corsair-Prototyp flog im Mai 1940 und war der erste amerikanische einmotorige Jäger, der im Horizontalflug 400 mph überschritt. Die F4U-1A hatte einen 18-zylindrigen Pratt & Whitney R-2800 Double Wasp mit 2.000 PS und einen Propeller von etwa 13 Fuß Durchmesser. Sie erreichte etwa 417 mph und eine Gipfelhöhe von fast 37.000 Fuß, und ihr umgekehrter Möwenflügel erlaubte ein kurzes Fahrwerk. Leer wog sie etwa 9.000 lb, gegenüber 4.000 lb bei der Zero. Die späten Zero-Versionen, wie die A6M5 Modell 52, erreichten etwa 350 mph und hatten weder Panzerung noch selbstabdichtende Tanks. Der Corsair war mit sechs Maschinengewehren im Kaliber .50 bewaffnet, die Zero mit zwei 7,7-mm-Maschinengewehren und zwei 20-mm-Kanonen. Wegen der schwierigen Trägerlandungen wurde sie „Ensign Eliminator" genannt, weshalb sie zunächst landgestützten Marineinfanterie-Einheiten zugeteilt wurde. Die Japaner nannten sie „Whistling Death". Laut der Sendung beendete sie den Krieg mit einem Abschussverhältnis von 11:1 gegenüber japanischen Flugzeugen.