Reportage "Le DC3 et le Douglas C-47" (Partie 3/4)
Video des Kanals Théo Aviation über Douglas DC-3, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 12:31. Sprache: Französisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Dritter von vier Teilen einer Reportage über die DC-3 und ihre militärische Version, die C-47. Sie behandelt die zivile Luftfahrt der dreißiger Jahre, den Umbau des Flugzeugs für den Krieg, seine Rolle bei der Landung in der Normandie und sein zweites ziviles Leben nach 1945.
Historischer Hintergrund
1935 bewarben sich rund 2.000 Frauen auf die 43 Stewardess-Stellen, die die TWA anbot. Von ihnen wurde eine Körpergröße zwischen 1,52 und 1,62 m und ein Gewicht zwischen 45 und 53 kg verlangt. Sie wurden in Meteorologie und Aerodynamik ausgebildet, mussten Passagiere beruhigen, die noch nie geflogen waren, und trugen Zugfahrpläne bei sich, falls schlechtes Wetter eine Landung erzwang. 1939 verließen 350 DC-3 das Douglas-Werk, und man schätzt, dass 80 % der über den USA fliegenden Flugzeuge DC-2 oder DC-3 waren. Nach dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten im Dezember 1941 entschied sich das Militär für die DC-3. Es reichte, eine Frachttür anzubringen und den Boden für schwere Lasten anzupassen, und sie erhielt den Namen C-47. Die Royal Air Force nannte sie Dakota.
Wichtige Fakten
1944 verließ alle 34 Minuten eine C-47 die Fertigungsstraßen. Sie konnte einen einstonigen Jeep oder 28 Soldaten befördern, und in Birma evakuierte eine RAF-Dakota einmal 65 Verwundete. Eisenhower hielt sie für unerlässlich für den alliierten Sieg. Am Vorabend der Landung setzte sie Fallschirmjäger rund 8 km landeinwärts ab und diente danach als Lazarettflugzeug. 1945 endeten Tausende Militärflugzeuge auf dem Schrottplatz, doch die C-47 kehrte ins zivile Leben zurück. 1946 bedienten rund 1.500 DC-3 Kurzstrecken und ermöglichten kleinen Fluggesellschaften, billige Tickets anzubieten. Eine davon, 69 Jahre alt, transportiert noch immer 1.300 Tonnen Fracht pro Jahr zur Insel Santa Catalina in Kalifornien. Der Teil endet mit der sowjetischen Blockade Berlins, die am 24. Juni 1948 begann.
