A BORDO del DC-3: un AEREO ASSURDO che HA FATTO LA STORIA!
Video des Kanals VOLARE über Douglas DC-3, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 21:45. Sprache: Italienisch. Videotyp: An Bord.
Worum es im Video geht
Das Video, gedreht in Volandia, dem Flugmuseum in der Nähe von Malpensa, verbindet einen Rückblick auf die Geschichte der Douglas DC-3 mit einem Rundgang um das Museumsexemplar: zunächst von außen, vom Triebwerk bis zum Heck, und anschließend von innen, von der Frachttür bis zum Cockpit.
Gezeigte Details
Von außen sind die beiden Sternmotoren Pratt & Whitney R-1830 mit je 1.200 PS zu sehen, mit Verstellpropellern, die sehr nah am Rumpf vorbeistreichen. Das Fahrwerk ist konventionell, mit Spornrad; es wurde hydraulisch in die Triebwerksgondel eingezogen und ließ einen Teil des Rads sichtbar, was bei einer Notlandung Halt bot. Auffällig sind die Nietung der Tragfläche, die Landeklappen, die sich unter dem Rumpf fortsetzen, sowie die stoffbespannten Ruderflächen, die leichter waren, weil es keine Servosteuerung gab und sie über Seilzüge betätigt wurden. In der Ausstellung ist das Heck angehoben, um den Zugang zu erleichtern; am Boden hielt die hohe Nase die Propeller auf unvorbereiteten Pisten vom Untergrund fern.
Im Inneren sieht man die große Fracht- und Fallschirmspringertür des C-47, die Toilette, den Gepäckraum, die hinteren Sitze, quadratische Fenster mit Aschenbechern und Vorhängen, die Bordküche sowie den Navigatorplatz mit seiner Kuppel für die astronomische Navigation. Im Cockpit gibt es eine einfache Instrumentierung mit dem Fahrtmesser in Meilen pro Stunde, den Hebeln für Gemisch, Propellersteigung und Gas, 2012 nachgerüsteten Funkgeräten, dem L-förmigen Steuerhorn, dem Gyropilot, der die Fluglage mittels Kreiseln hielt, dem gegen Vibrationen auf Gummis aufgehängten Notkompass sowie den Hebeln für Klappen und Fahrwerk.
Hintergrund
In den 1930er-Jahren hatte United 60 Boeing 247 gekauft, und TWA hatte auf die DC-2 gesetzt. American Airlines bat Douglas um ein Flugzeug mit Schlafkojen für Nachtflüge, woraus der Douglas Sleeper Transport und später die DC-3 mit Sitzen entstanden. Der Erstflug fand am 17. Dezember 1935 statt. Gegen Ende des Jahrzehnts wurden mehr als 90 % der kommerziellen Flüge in den USA mit diesem Muster durchgeführt. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zur C-47 Skytrain und zur Dakota der RAF. Es wurden mehr als 16.000 Exemplare gebaut, davon etwa 607 zivile DC-3 zwischen 1935 und 1942 und mehr als 10.000 für die US-Streitkräfte, dazu rund 4.900 sowjetische Lisunow Li-2 und etwa 500 japanische L2D. Mindestens 150 sind noch im Einsatz.
Das Exemplar von Volandia wurde 1944 als C-47B-10-DK gebaut und ging als Dakota IV an die RAF, mit VIP-Flügen in Malaysia, Birma und Großbritannien. 1952 entmilitarisiert, flog sie für die britische Air Charter und war ab 1954 rund 40 Jahre in Afrika im Einsatz, unter anderem in Südafrika, Rhodesien und Katanga. Später gelangte sie nach Perugia, und 2012 kaufte sie Volandia, das sie am 11. April nach Malpensa überführte. Sie kommt auf mehr als 23.400 Flugstunden.
