Douglas DC-3: The Airliner That Made Aviation Profitable
Video des Kanals OLD IRONSIDES über Douglas DC-3, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 9:45. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Dokumentarfilm darüber, wie die Douglas DC-3 den Passagiertransport rentabel machte, der bis dahin von Postverträgen getragen wurde.
Historischer Hintergrund
1933 machte die Boeing 247 andere Linienflugzeuge veraltet. Sie beförderte nur 10 Passagiere, und United, mit Boeing verbunden, sicherte sich die ersten 60 Einheiten. TWA hatte bereits im August 1932 einen Brief von Jack Frye an mehrere Hersteller geschickt. Donald Douglas antwortete mit der DC-1 (1933) und der DC-2 (1934), deren Hauptträger unter dem Kabinenboden verlief. C. R. Smith von American Airlines überzeugte Douglas in einem langen Telefonat, indem er sich zum Kauf von 20 Flugzeugen verpflichtete. Das Team von Arthur E. Raymond entwarf den DST mit 14 Schlafplätzen, dessen Tagesversion mit 21 Sitzen zur DC-3 wurde. Carl Cover flog sie am 17. Dezember 1935 von Clover Field (Santa Monica) aus, 32 Jahre nach dem Flug der Wright-Brüder.
Wichtige Fakten
Mit 21 Sitzen und einer Reisegeschwindigkeit von etwa 195 Meilen pro Stunde deckten die Tickets endlich die Flugkosten, und Smith bezeichnete sie als das erste Flugzeug, das allein mit Passagieren Geld verdienen konnte. Innerhalb von fünf Jahren bestellten mehr als 30 Fluggesellschaften über 400 Exemplare. United kaufte sie schließlich, und Boeing stellte die 247-Produktion nach 75 Einheiten ein. Im Krieg, als C-47 Skytrain oder Dakota, überflog sie mit Fracht den Himalaya, schleppte Lastensegler und warf Fallschirmjäger über der Normandie ab; nach manchen Zählungen wurden über 13.000 Exemplare gebaut.
