The Douglas DC-3 revolutionized world aviation.
Video des Kanals Aero Por Trás da Aviação über Douglas DC-3, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 16:10. Sprache: Portugiesisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Der Moderator des Kanals geht beim Zusammenbau eines Lego-Modells einer Pan-Am-DC-3 die Geschichte der Douglas DC-3 durch: ihren Ursprung, ihre Eigenschaften, ihre militärische Rolle und ihre Langlebigkeit.
Historischer Kontext
Anfang der dreißiger Jahre waren Flugzeuge wie die Ford Trimotor oder die Curtiss Condor langsam, beförderten wenige Passagiere und waren auf Postverträge angewiesen, um rentabel zu sein. 1933 leitete die Boeing 247 das moderne Verkehrsflugzeug ein, doch ihre Produktion war an United Airlines gebunden. TWA wandte sich an Douglas, das die zwölfsitzige DC-1 und danach die vierzehnsitzige DC-2 entwickelte. American Airlines unter der Leitung von Cyrus Rowlett Smith verlangte ein größeres Flugzeug für Nachtflüge, woraus der Douglas Sleeper Transport entstand, der am 17. Dezember 1935 erstmals flog und von dem die Tagesversion, die DC-3, für 21 bis 32 Passagiere abgeleitet wurde. 1936 eröffnete American die Strecke New York-Chicago mit der DC-3, und 1938-1939 deckte das Muster fast 95 % des US-amerikanischen Linienverkehrs ab. KLM war die erste europäische Fluggesellschaft, die sie einsetzte. Im Krieg entstand daraus die C-47 Skytrain, von der mehr als 10.000 Exemplare gebaut wurden, und 1948 spielte sie eine zentrale Rolle bei der Berliner Luftbrücke.
Wichtige Daten
Sie war 19,7 m lang, hatte eine Spannweite von 29 m und eine Höhe von 5,16 m, mit zwei 14-Zylinder-Sternmotoren Pratt & Whitney R-1830 Twin Wasp mit je 1.200 PS. Sie erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 400 km/h und eine Reisegeschwindigkeit von etwa 340 km/h, mit einer Reichweite von etwa 2.540 km und einer Gipfelhöhe von 7.100 m, flog aber mangels Druckkabine meist in etwa 3.000 m Höhe. Es wurden mehr als 16.000 Exemplare gebaut, einschließlich der sowjetischen Lisunov Li-2 und der japanischen L2D. Einige noch im Dienst stehende Exemplare wurden mit neuer Avionik und Turboproptriebwerken modernisiert.
