DOUGLAS DC-3 / C-47 "Dakota" #planemonday

AmigosMuseoAire · 15. September 2025 · 8:47 · Spanisch · Dokumentation

Video des Kanals AmigosMuseoAire über Douglas DC-3, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 8:47. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Francisco Maraver, Pilot und Vizepräsident der Asociación Amigos del Museo del Aire, stellt die im Museo del Aire y del Espacio ausgestellte DC-3/C-47 Dakota vor, ein Flugzeug, das er als Fluglehrer in Salamanca fast 1.000 Stunden lang flog.

Historischer Kontext

Der Ursprung liegt in der Rivalität zwischen United, das die Boeing 247 bestellt hatte (Ganzmetall, freitragende Flügel, einfahrbares Fahrwerk, 10 Passagiere), und TWA, das Douglas um ein ähnliches Modell bat: die DC-1, von der nur ein Exemplar gebaut wurde, das später zu Iberia kam und bei einem Unfall in Málaga beschädigt wurde. Es folgte die DC-2 mit zwei zusätzlichen Passagierplätzen. American Airlines wollte ein Flugzeug mit Schlafkabinen für seine nächtliche Transkontinentalroute, und so entstand die DC-3 mit breiterem Rumpf und Platz für bis zu 21 Passagiere. Nach Spanien kam sie 1944 und erneut mit amerikanischer Hilfe 1956; sie diente unter anderem bei der 461. Staffel in Gando, die die Sahara versorgte und Truppen im Ifni-Krieg unterstützte. Das Museumsexemplar gehörte zur Flugschule von Alcantarilla und flog 1978 zum letzten Mal.

Wichtige Fakten

Bei eingefahrenem Fahrwerk ragen die Räder noch etwa 50 cm heraus, was die Struktur bei einer Notlandung schützt. Die Propeller-Enteisung lief mit Alkohol, dessen Tanks die Reichweite begrenzten, und das Flugzeug vertrug Vereisung gut. Bei langem Rollen am Boden verloren die Bremsen an Wirkung, sodass mit asymmetrischer Leistung gesteuert werden musste. Maraver erinnert sich an einen Notfall, bei dem die unter dem Cockpit angebrachten Batterien aufbrachen, das Flugzeug mit schädlichen Gasen füllten und eine Landung erzwangen.