A Terrifying Story: The Disappearance of a Douglas DC 3 Over Miami

AVIA SVIT Реконструкции Авиакатастроф · 20. Juni 2024 · 16:01 · Dokumentation

Video des Kanals AVIA SVIT Реконструкции Авиакатастроф über Douglas DC-3, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 16:01. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Rekonstruktion des Verschwindens einer Douglas DC-3 auf der Strecke San Juan (Puerto Rico)–Miami in der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember 1948. An Bord befanden sich 32 Personen, 29 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder, Letztere ehemalige Militärpiloten. Das Flugzeug erreichte sein Ziel nie und wurde nie gefunden.

Historischer Kontext

Noch vor dem Start vom Flughafen Isla Grande stellte die Besatzung fest, dass die Batterien entladen waren. Der Kommandant verzichtete darauf, sie aufzuladen, füllte lediglich Wasser nach und verließ sich darauf, dass die Generatoren sie im Flug aufladen würden. Da der Sender keine ausreichende Spannung hatte, startete das Flugzeug nach Sichtflugregeln mit der Auflage, in der Nähe von San Juan zu bleiben, bis Funkkontakt bestand. Elf Minuten nach dem Start erhielt die Kommunikationszentrale von San Juan die Meldung, es setze planmäßig den Flug nach Miami fort. Die letzte, in New Orleans empfangene Meldung verortete es etwa 80 km südlich von Miami. Küstenwache, Marine, Militär- und Zivilluftfahrt sowie die Regierungen der Dominikanischen Republik, Kubas und Nassaus suchten sechs Tage lang danach, ohne eine Spur zu finden.

Wichtige Fakten

Die Untersuchung stellte Mängel in der Wartungsdokumentation fest, einen nicht reparierten Fahrwerksalarm, 2.460 kg geladenen Kraftstoff und ein Startgewicht, das etwas über dem erlaubten Wert lag. Trotzdem konnte die Ursache nicht geklärt werden. Das Video stellt mehrere Hypothesen auf: einen Windwechsel auf Nordost, der das Flugzeug um 65 bis 80 km hätte abdriften lassen können, eine Besatzung mit mindestens 17 Stunden Dienstzeit und einen möglichen Ausfall des Funkkompasses. All dies hätte bei Kraftstoffmangel zu einer Notwasserung im Golf von Mexiko geführt, wobei Trümmer vom Floridastrom und dem Golfstrom verdriftet worden wären. Zudem widerlegt es die Legende vom Bermudadreieck: Die Besatzung sprach nie mit Miami und sah nie die Lichter der Stadt.