Reportage "Le DC3 et le Douglas C-47" (Partie 2/4)

Théo Aviation · 4. Juli 2015 · 12:30 · Französisch · Dokumentation

Video des Kanals Théo Aviation über Douglas DC-3, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 12:30. Sprache: Französisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Zweiter von vier Teilen einer Reportage über die DC-3 und die C-47, der sich der technischen Entstehung des Flugzeugs widmet: von der DC-1 zur DC-2 und von dieser zur DC-3.

Historischer Kontext

Die TWA beauftragte Douglas mit dem Bau eines Verkehrsflugzeugs, und ihr technischer Berater Charles Lindbergh verlangte, dass es auch mit nur einem Motor weiterfliegen könne. Bei den ersten Versuchen erwies sich die DC-1 als instabil. Das Team nutzte den Windkanal von Caltech und gab nach mehr als 200 Tests der Flügelvorderkante eine Pfeilung und fügte ein gekrümmtes Übergangsstück zwischen Flügel und Rumpf hinzu, um die Aerodynamik zu verbessern. Douglas baute außerdem Landeklappen ein, die die Startstrecke auf den damals kurzen Pisten verkürzten. Die DC-1 ging nie in Produktion, doch 1934 erschien die DC-2: Sie beförderte 14 Passagiere, war schneller und traf Boeing hart. Im Mai 1935 bat C. R. Smith, Präsident von American Airlines, Douglas um eine Version mit Schlafkojen.

Wichtige Fakten

American bestellte zehn Flugzeuge mit Schlafkojen für 795.000 Dollar. Um die Kojen unterzubringen, verbreiterte Douglas den kreisrunden Rumpf, den größten seiner Zeit, und steigerte die Kapazität durch den Austausch der Kojen gegen Sitze um 50 %. Die DC-3 beförderte sieben Passagiere mehr als ihr Vorgänger bei nur 3 % mehr Treibstoffverbrauch und war das erste profitable Verkehrsflugzeug. Sie verkürzte die 25-stündige Küste-zu-Küste-Flugzeit auf die Hälfte, verfügte über eine Heizung und eine Kabine ohne Rauch und störende Geräusche und trug zur Etablierung des Berufsbilds der Flugbegleiterin bei.