The Delta Legend That Defined the RAF: Avro Vulcan Howl That Shook Cold War

JE Documentary · 16. April 2025 · 27:56 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals JE Documentary über Avro Vulcan, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 27:56. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Englischsprachige Dokumentation über die Avro Vulcan, die mit der ersten Black-Buck-Mission beginnt und die Entwicklung des Flugzeugs, seinen Deltaflügel, Cockpit und Systeme, die Triebwerke, die Bewaffnung und seinen Einsatzdienst bis zu den letzten Flügen der XH558 nachzeichnet.

Historischer Kontext

In der Nacht vom 30. April 1982 startete Martin Withers' Vulcan XM607 von Ascension aus, um im Rahmen der Operation Black Buck den Flugplatz Port Stanley anzugreifen. Sie legte 3.889 Meilen mit sieben Luftbetankungen zurück, und eine Bombe traf die Landebahn. Argentinien kapitulierte am 14. Juni 1982.

Der Ursprung des Flugzeugs liegt in der Spezifikation B.35/46, die einen mittleren Bomber forderte, der eine 10.000-Pfund-Bombe über 1.500 nautische Meilen, mit 500 Knoten und zwischen 35.000 und 50.000 Fuß transportieren konnte. Roy Chadwick und Stuart Davies entwarfen die Avro Type 698. Chadwick starb im August 1947 beim Absturz des Prototyps Tudor 2, und Davies übernahm die Leitung. Avro erprobte den Deltaflügel mit den im Maßstab 1:3 gebauten 707; die erste flog am 4. September 1949. Der Prototyp startete im August 1952 in Woodford, geflogen von Roly Falk, wurde in Farnborough vorgestellt und erhielt im Oktober desselben Jahres den Namen Vulcan. Die erste Serien-B.1 flog am 4. Februar 1955.

Wichtige Fakten

Der schwanzlose Deltaflügel war eine Antwort auf die Gewichtsgrenzen: Er verringerte den Widerstand im transsonischen Bereich und nahm Treibstoff auf. Die bei den ersten Flügen festgestellten Vibrationen wurden durch eine verlängerte, abgesenkte Vorderkante gelöst, den Phase-2-Flügel, der an der 707A getestet wurde. Es flogen fünf Besatzungsmitglieder: die Piloten auf Martin-Baker-Schleudersitzen und drei Spezialisten mit dem Rücken zur Flugrichtung, die durch eine Klappe entkommen mussten. Zur Ausrüstung zählten das H2S-Mk-9-Radar, ein Navigations- und Bombenzielcomputer, Gee, TACAN und der Green-Satin-Doppler, später ersetzt durch den Decca Doppler 72. Der erste Prototyp flog mit Avon-RA.3-Triebwerken, später kamen die Olympus. Der Treibstoff war in 14 Tanks untergebracht. Das charakteristische Heulen entstand an den Lufteinlässen. An Bewaffnung trug sie die Blue Danube, 21 Bomben à 1.000 Pfund und die Lenkwaffe Blue Steel.

1963 wechselte die V-Force zum Tiefangriff und tauschte die weiße Blendschutzlackierung gegen eine grüne Tarnlackierung. Neun Vulcans wurden zwischen 1973 und 1982 für die No. 27 Squadron in Brize Norton zu Seeaufklärern umgebaut, sechs weitere nach dem Falklandkrieg zu Tankern. Die No. 50 Squadron musterte sie am 31. März 1984 in Waddington aus. Die XH558 flog am 18. Oktober 2007 wieder, war zwischen 2008 und 2015 die einzige flugfähige Vulcan und absolvierte ihren letzten Flug am 28. Oktober 2015 von Doncaster Sheffield aus.