AVRO VULCAN: THE NUCLEAR BOMBER THAT SAVED THE WORLD WITHOUT FIRING

Batallas en los Cielos · 3. Mai 2025 · 46:30 · Spanisch · Dokumentation

Video des Kanals Batallas en los Cielos über Avro Vulcan, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 46:30. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Der Dokumentarfilm stellt die Avro Vulcan als Baustein der britischen nuklearen Abschreckung während des Kalten Krieges vor. Er behandelt ihre Entstehung, das Leben ihrer Besatzungen im Alarmdienst, den Klang ihrer Triebwerke, ihren Einsatz im Falklandkrieg und die Rückkehr des Exemplars XH558 in die Luft.

Historischer Kontext

Ende der 1940er Jahre wollte Großbritannien einen eigenen Bomber, der eine Atomwaffe tragen konnte: Die USA hatten die B-52, die Sowjetunion die Tu-95. 1947 gab das Luftfahrtministerium die Spezifikation OR 229 heraus, die einen strategischen Bomber mit großer Höhe, Geschwindigkeit und Reichweite verlangte. Avro schlug einen fast reinen Deltaflügel vor, ausgelegt für Flüge nahe 15.000 m. Der erste Prototyp, die VX770, startete im August 1952. Einer der frühen Prototypen stürzte bei einer öffentlichen Vorführung ab, die gesamte Besatzung kam dabei um. Das Flugzeug ging Ende der 1950er Jahre innerhalb der V-Force in Dienst, neben der Valiant und der Victor. Als sich die sowjetischen Boden-Luft-Raketen verbesserten, trainierten die Besatzungen stattdessen Flüge in 200 bis 300 Fuß Höhe mit rund 800 km/h.

Wichtige Fakten

Die Besatzung bestand aus fünf Personen: Pilot, Kopilot, Navigator, Radaroperator und Systemoffizier. Die Staffeln trainierten, in weniger als vier Minuten zu starten, und standen während der Kubakrise in höchster Alarmbereitschaft. Ihre vier Bristol-Olympus-Triebwerke lieferten zusammen über 80.000 Pfund Schub und erzeugten ein charakteristisches Heulen. 1982, im Falklandkrieg, startete die Operation Black Buck von Ascension aus mit mehr als zwanzig Flugzeugen, größtenteils Victor-Tankern. Der erste Einsatz startete am 30. April 1982: Die Vulcan XM607 flog mehr als 15 Stunden, warf 21 Bomben auf die Landebahn von Port Stanley ab, von denen eine mitten auf der Bahn einschlug. Weitere Einsätze nutzten Anti-Radar-Raketen. Von einer Gruppe aus Ingenieuren, Veteranen und Enthusiasten restauriert, flog die XH558 2007 wieder und absolvierte 2015 ihre letzte Vorführungstournee.