😱 16 Horas en el Aire: La Increíble Misión del Avro Vulcan ✈️
Video des Kanals La Ciencia Oculta über Avro Vulcan, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 25:59. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Der Dokumentarfilm verfolgt die Geschichte der Avro Vulcan, des britischen Deltaflügel-Bombers, von ihrer Konzeption als nukleares Trägersystem des Kalten Krieges bis zu ihrer Rolle im Falklandkrieg und ihrer späteren Erhaltung. Er erklärt, wie sich das Flugzeug an immer wirksamere Luftabwehr anpassen musste, und widmet den größten Teil der Laufzeit der Operation Black Buck.
Historischer Kontext
Nach dem Zweiten Weltkrieg suchte Großbritannien eine neue Bombergeneration, die Atomwaffen in großer Höhe und über große Entfernungen tragen konnte: die V-Force, bestehend aus der Vickers Valiant, der Handley Page Victor und der Vulcan. Der Vulcan-Prototyp flog am 30. August 1952; Flugtests zwangen zu Änderungen an der Flügelvorderkante, und die Version B2 erhielt stärkere Bristol-Olympus-Triebwerke. Anfang der 1960er Jahre trugen angepasste B2 die Atomrakete Blue Steel, die in Entfernung vom Ziel abgeworfen wurde. Der Abschuss einer U-2 über der Sowjetunion 1960 zeigte, dass hohes Fliegen keinen Schutz mehr bot, und die V-Bomber übten fortan das Eindringen im Tiefflug. 1969 ging die britische nukleare Abschreckung an U-Boote mit Polaris-Raketen über, und die Vulcan blieb dem konventionellen Bombenabwurf vorbehalten.
Wichtige Fakten
Im April 1982 brach der Falklandkrieg aus. Von Ascension aus ermöglichte eine Kette von Victor-Tankern, die sich auch gegenseitig betankten, einer Vulcan den Angriff auf den Flugplatz von Port Stanley. Black Buck 1 wurde in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 1982 geflogen: mindestens eine Bombe traf die Landebahn, die beschädigt, aber nicht unbrauchbar gemacht wurde. Es gab Probleme mit einer Betankungssonde und einen höheren Treibstoffverbrauch als erwartet. Jeder Einsatz dauerte etwa 16 Stunden und legte rund 6.000 Seemeilen zurück, mehr als 11.000 km. Weitere Einsätze nutzten Shrike-Anti-Radar-Raketen gegen Radaranlagen. Die Vulcan B2 hatte eine Spannweite von etwa 34 m, flog mit rund 1.000 km/h und hatte fünf Besatzungsmitglieder. Sie wurde 1984 aus dem Dienst genommen; die restaurierte XH558 flog erneut und zeigte sich 2015 zum letzten Mal öffentlich.
