Spettacolo aereo di montagna pazzesco con l'Eurofighter Typhoon
Video des Kanals Prop Clear über Eurofighter Typhoon, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 21:25. Sprache: Englisch. Videotyp: Flugschau.
Wettbewerb und Team
Das Video begleitet an einem Vorführtag auf dem von Bergen umgebenen Schweizer Flugplatz Mollis Noble, Kampfpiloten der deutschen Luftwaffe, und seinen Eurofighter Typhoon. Das Flugzeug ist ein Einsitzer der Tranche 1, einer der ältesten der Flotte, obwohl er die gleichen Triebwerke wie die neuesten Maschinen hat. Der Pilot, stationiert in Neuburg, kommentiert aus der Ich-Perspektive mit einer Cockpitkamera sein gesamtes Flugprogramm.
Was zu sehen ist
Nach der Außenkontrolle übergibt das Wartungsteam das Flugzeug, die letzten Checks werden durchgeführt und es startet. Die Vorführung wird von Hand innerhalb einer Box von einer nautischen Meile Breite und drei Meilen Länge direkt am Berg geflogen. Sie umfasst einen Hochleistungsstart mit einem Zug von fünf bis sechs G, einen bei etwa 450 Knoten eingeleiteten Kubanischen Achter mit Zügen von neun G, einen Langsamflug mit etwa 130 Knoten auf 1.000 Fuß, einen Steilsteigflug mit Nachbrenner und eine langsame Rolle mit zehn Grad angehobener Nase. Es folgt eine aufsteigende Spirale bis Flugfläche 120 und eine absteigende Spirale. Nach Abschluss der Vorführung, deren Mindesthöhe 500 Fuß beträgt, fliegt er einen schnellen Vorbeiflug auf 300 Fuß und landet mit Luftbremse und Bremsschirm. Im abschließenden Interview erklärt der Pilot, dass die maximale angezeigte Geschwindigkeit von 500 Knoten durch die Vorschriften und nicht durch das Flugzeug festgelegt wird und dass das erste Manöver ihm als Aufwärmen gegen die G-Kräfte dient. Seine schönste Erinnerung ist die Übung Pitch Black in Australien, zu der sein Geschwader mit Zwischenstopps in Abu Dhabi und Singapur flog.
Das Flugzeug in der Vorführung
Beim Außenrundgang zeigt der Pilot die Canards, die computergesteuerte Flugsteuerung, den Nullnull-Schleudersitz Martin-Baker Mk 16 und die beiden 90-Kilonewton-Triebwerke mit Nachbrenner, die mehr Schub als das Gewicht des Flugzeugs liefern. Er zeigt außerdem den Fanghaken, die Luft-Luft-Betankungssonde, die Kohlefaserbremsen mit Kühlgebläse und die Formationslichter. Er nennt 13 Außenlaststationen für Waffen wie den Meteor, den AMRAAM, den IRIS-T oder die GBU-48-Bomben. Die Startbahn von Mollis ist 5.800 Fuß lang, gegenüber den sonst in der NATO üblichen 8.000 Fuß, weshalb der Bremsschirm notwendig ist. Abschließend erklärt er die Anti-G-Ausrüstung: Schwimmweste, aufblasbare Hose und ein etwa zwei Kilogramm schwerer Helm, der sich bei neun G wie 18 Kilogramm anfühlt.
