Eurofighter Typhoon, European Jet Fighter Documentary HD

Documentales Lo Mejor · 1. Mai 2018 · 1:48:47 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals Documentales Lo Mejor über Eurofighter Typhoon, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 1:48:47. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Britische Dokumentation aus den frühen 1990er Jahren über die Entwicklung des Eurofighter, damals European Fighter Aircraft (EFA) genannt und später Eurofighter 2000. Sie beginnt im British-Aerospace-Werk in Warton, nahe Blackpool, wo der zweite von sieben Prototypen mit Sektionen aus Deutschland, Spanien, Italien und dem Vereinigten Königreich montiert wird, und geht auf Design, Technik und politische Spannungen des Programms ein.

Historischer Kontext

Die Anforderung entstand um 1983, als die MiG-29 und Su-27 der Sowjetunion als Bedrohungsmaßstab galten, deren Wendigkeit westliche Piloten überraschte; Testpilot John Farley, der 1990 die MiG-29 flog, beschreibt deren einfache Handhabung bei niedriger Geschwindigkeit. Die fünf ursprünglichen Partner einigten sich auf einen einsitzigen, zweistrahligen Deltaflügel-Jäger mit Canards, doch Frankreich, das die Programmführung forderte, stieg 1985 aus, um die Rafale zu entwickeln. Der Fall der Berliner Mauer und die Auflösung der Sowjetunion stellten das Programm in Frage: 1992 kündigte Deutschland an, sich nach der Entwicklungsphase zurückzuziehen, und im November desselben Jahres beschlossen die Verteidigungsminister, es fortzusetzen und in Eurofighter 2000 umzubenennen. Die Dokumentation vergleicht ihn mit der Saab Gripen, der Rafale und der F-22.

Wichtige Fakten

Der EAP-Demonstrator, angetrieben von zwei Tornado-Triebwerken, flog 195 Stunden, um Aerodynamik, Flugsteuerung und Werkstoffe zu validieren; laut dem Haushaltsausschuss des britischen Unterhauses sparte er rund 850 Millionen Pfund an Entwicklungskosten. Die Kombination aus Kohlefaser, neuen Legierungen und Bauweisen sollte das Flugzeug um 30 % leichter machen. Die ursprüngliche Anforderung der vier Länder lag bei 765 Flugzeugen. Die Dokumentation zeigt den Flugsimulator, das Nachtsichtgerät und die helmmontierte Visiereinrichtung sowie Radarsignatur-Tests mit maßstabsgetreuen Modellen an der Küste von Lancashire. Sie datiert den Erstflug auf den 27. März 1994.