Eurofighter Typhoon - How Europe's Most Advanced Fighter Jet is Built
Video des Kanals Military Aviation History über Eurofighter Typhoon, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 13:28. Sprache: Englisch. Videotyp: An Bord.
Was gezeigt wird
Das Video führt durch die Endmontagelinie des Eurofighter Typhoon bei Airbus in Manching (Deutschland), einen Bereich, der normalerweise nicht für Kameras zugänglich ist. Der Moderator erklärt, dass das Flugzeug aus Teilen zusammengebaut wird, die aus den verschiedenen Partnerländern stammen: Die Farbe der Grundierung zeigt, wo jedes Bauteil hergestellt wurde – so stammt der hintere Rumpfabschnitt aus dem Vereinigten Königreich, während der mittlere Abschnitt in Manching produziert wird. Die Montage verläuft in drei Phasen: Verbindung und Verkabelung des vorderen, mittleren und hinteren Abschnitts; Anbau von Flügeln, Leitwerken, Canards und Hydraulik; sowie Prüfung der elektrischen Verkabelung, bevor es in einen anderen Bereich geht, um die Bordsysteme zu vervollständigen.
Gezeigte Details
Bei geöffneten Verkleidungen zeigen sich die Einbauräume der beiden EJ200-Triebwerke (laut Moderator rund 13.000 lb Trockenschub und 20.000 lb mit Nachbrenner), die auch mit Bewaffnung einen Überschall-Reiseflug ermöglichen; der Einbauort der BK-27-Kanone mit 150 Schuss; ein halb eingelassener Aufhängepunkt für Langstreckenraketen; die Luftbremse; die internen Tanks mit rund 11.000 lb Treibstoff, verteilt auf Rumpf und Flügel; die Flügel mit ihren 13 Außenlaststationen und ein halb ausgerüstetes Cockpit. Ein Teil der Arbeit entfällt auf die Verkabelung, rund 25 km pro Flugzeug, die ein Team von Elektrikern verlegt und prüft.
Kontext
Der Typhoon wird als zweistrahliger Jäger vorgestellt, der am Ende des Kalten Krieges für die Luftüberlegenheit entstand und später auf den Erdkampf erweitert wurde; mehr als 700 Exemplare wurden gebaut. Hauptnutzer sind Deutschland, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich, geflogen wird er außerdem von fünf weiteren Nationen. Airbus arbeitet an rund 60 Flugzeugen für die Programme Halcón (Spanien) und Quadriga (Deutschland), erste Lieferungen werden für 2025 erwartet; jedes Flugzeug verbringt rund neun Monate in der Endmontage. Erwähnt werden außerdem das Cockpit des Tranche 4 und das für Tranche 5 geplante, mit einem großen Panoramadisplay.
