Sono entrato nella BASE MILITARE SEGRETA degli Eurofighter

Alberto Naska · 6. September 2023 · 45:38 · Italienisch · An Bord

Video des Kanals Alberto Naska über Eurofighter Typhoon, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 45:38. Sprache: Italienisch. Videotyp: An Bord.

Was gezeigt wird

Der italienische YouTuber Alberto Naska besucht das 4. Stormo der Aeronautica Militare in Grosseto, anlässlich des hundertjährigen Bestehens der italienischen Luftwaffe, um zu zeigen, was hinter den Eurofightern steckt, die die Basis in ständiger Alarmbereitschaft hält. Die Tour führt durch die Wartungshalle, das von Leonardo betriebene Avionik-Wartungszentrum, den Flugausrüstungsraum, die Flightline an einem normalen Trainingstag, den Simulator und das „palazzina allarme", wo er einer Scramble-Übung beiwohnt.

Gezeigte Details

In der Halle erklären die Techniker die vorderen Canard-Flügel, die das Flugzeug wendiger machen, allerdings um den Preis aerodynamischer Instabilität, weshalb der Flugrechner entscheidet, wie die Steuerflächen bewegt werden; die Störbehälter, die modularen Außenlaststationen, den abwerfbaren Rumpftank und die Lufteinlässe mit beweglicher Lippe. Laut den Technikern besteht rund 80 % der Struktur aus Verbundwerkstoff, das Flugzeug wiegt leer etwas über 11 t und erreicht bei Maximallast rund 23 t, und jedes Triebwerk liefert etwa 60 kN ohne und 90 kN mit Nachbrenner. Ein Elektriker beschreibt die Batterie und das Hilfstriebwerk (APU), das das Flugzeug startet, und im Avioniklabor wird erklärt, dass jeder Eurofighter mehr als 50 Avionikgeräte trägt, die in geheimen Laboren repariert werden.

Die Piloten zeigen den Anti-g-Anzug, der sich über 2 g aufbläst, die Weste, die den Sauerstoff unter Überdruck ausgleicht, den Helm und die Überlebensausrüstung. An der Flightline ist die Vorflugkontrolle zu sehen, die der Pilot selbst durchführt, ebenso ein Start mit Nachbrenner und die Rückkehr von einem Einsatz mit Luftbetankung über dem Tyrrhenischen Meer. Naska probiert den Leonardo-Simulator aus und startet und landet mit Hilfe des Fluglehrers; das echte Cockpit wird nicht gefilmt, da es geheim ist. Neben dem Simulator ist der Schleudersitz eines F-104 ausgestellt.

Hintergrund

Die Basis hält rund um die Uhr zwei bewaffnete Flugzeuge bereit, mit zwei Piloten und sechs Spezialisten in 24-Stunden-Schichten nur wenige Meter von den Hangars entfernt. Die Piloten sprechen über die anspruchsvolle Auswahl, die physiologische Grenze von etwa 9 g und das Überlebenstraining. Das Video endet mit einem simulierten Scramble, bei dem zwei Eurofighter innerhalb weniger Minuten starten; die genaue Zeit gilt als geheim.