Eurofighter Typhoon

Synchronized · 7. November 2024 · 1:16:12 · Spanisch · Dokumentation

Video des Kanals Synchronized über Eurofighter Typhoon, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 1:16:12. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Erklärdokumentation auf Spanisch über den Eurofighter Typhoon, ein zweistrahliges Mehrzweck-Kampfflugzeug mit Deltaflügel und Canards. Sie behandelt die Entstehung des Programms, seine industrielle Entwicklung, die Systeme des Flugzeugs, seine Bewaffnung und seine Entwicklung über Tranchen und Verbesserungsphasen. Sie endet mit einem Vergleich mit der Rafale.

Historischer Kontext

Die Geschichte beginnt nach dem Tornado und dem MRCA-Programm. In Deutschland wechseln Ingenieure, die bei McDonnell Douglas an der F-15 gearbeitet hatten, zu MBB. Dort wird ein Leichtjäger mit dem Triebwerk RB199 verworfen, weil dieses Triebwerk in großer Höhe schlecht leistete. 1977 wird der Deltaflügel mit Canards gewählt. Danach wird die Fly-by-Wire-Steuerung an einer beschwerten F-104G erprobt, und 1979 erscheint die TKF-90. 1983 entsteht das Projekt FEFA. BAe baut den Demonstrator EAP mit zwei RB199-Triebwerken, der am 8. August 1986 fliegt. Frankreich verlässt das Programm, und Dassault geht seinen eigenen Weg. Am 2. Juni 1986 wird in München die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH gegründet, mit BAe und MBB zu je 33 %, Aeritalia zu 21 % und CASA zu 13 %. Deutschland verlangt, die Kosten und das Gewicht des Jäger 90 zu senken, und das Programm wird am 10. Dezember 1992 als EFA 2000 neu aufgelegt. Der Prototyp DA3, bereits mit EJ200-Triebwerken, fliegt am 4. Juni 1995 in Turin. Die zweisitzige DA6 fliegt am 31. August 1996 in Getafe, gesteuert von Alfonso de Miguel González. Die ursprünglichen Bestellungen umfassten 232 Flugzeuge für das Vereinigte Königreich, 180 für Deutschland, 121 für Italien und 87 für Spanien.

Wichtige Fakten

Das Triebwerk EJ200 geht auf den Demonstrator XG-40 zurück, an dem ITP mit 13 % beteiligt war. Es lief erstmals am 9. November 1990, hat eine Lebensdauer von 6.000 Stunden, und vier Techniker tauschen es in 45 Minuten aus. Das Radar Captor-M wurde vom Captor-E abgelöst, einem AESA-Radar, das am 24. Februar 2006 flog. Dieses gibt es in den Versionen Mk 0 (Kuwait), Mk 1 (Deutschland und Spanien) und Mk 2 (RAF). Der IRST PIRATE wurde im August 2007 in Italien in Dienst gestellt. Der Eigenschutz wird von der Suite DASS Praetorian übernommen, die Österreich nie erhielt. Zur Bewaffnung gehören die Kanone Mauser BK-27, die Flugkörper ASRAAM, IRIS-T, AMRAAM und Meteor, die Bomben Paveway, die Marschflugkörper Taurus und Storm Shadow sowie bis zu 18 Brimstone. Die Dokumentation geht auch auf die deutsche und die spanische Tranche 4 sowie die Variante Typhoon EK mit der Arexis-Suite von Saab ein. Laut dem Video wird das Flugzeug bis 2060 im Dienst bleiben.