Eurofighter Typhoon in Aerial Combat: Attack with Missiles - Bundeswehr
Video des Kanals Bundeswehr über Eurofighter Typhoon, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 6:32. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Bundeswehr-Reportage über eine scharfe Schießübung mit AMRAAM-Raketen von deutschen Eurofightern. Die Flugzeuge starten zu einem Schießplatz über dem Atlantik, vor der Küste Nordschottlands, und schießen auf funkgesteuerte Drohnen, die feindliche Flugzeuge simulieren. Die Piloten erklären, wie ein Gefecht jenseits der Sichtweite verläuft.
Historischer Kontext
Das Video stellt die Übung in den Kontext des modernen Luftkampfs, bei dem geschossen wird, bevor man den Gegner sieht, und bei dem derjenige im Vorteil ist, der zuerst entdeckt. Es schildert das Dilemma des Piloten: Zu spätes Abdrehen erhöht das Risiko, entdeckt und angegriffen zu werden, zu frühes Schießen verlängert den Flug der Rakete, die nach Verbrauch des Treibstoffs an Geschwindigkeit verliert. Zudem wird die Abwehr beschrieben: die Rakete orten, elektronische Störsignale aussenden, Chaff oder geschleppte Täuschkörper abwerfen und als letztes Mittel eine engere Kurve fliegen als die Rakete.
Wichtige Fakten
Laut dem Video erreicht die AMRAAM bis zu 80 km, ist etwa 3,5 m lang, trägt den Raketenmotor hinten, ein kleines Radar vorne und rund 7 kg Nettosprengstoff in einem Splittergefechtskopf. Der deutsche Eurofighter führt maximal sechs mit. Sein Radar erfasst feindliche Flugzeuge auf rund 100 km und aktualisiert die Daten der Rakete, bis diese auf ihr eigenes Radar umschaltet; dann kann der Pilot abdrehen und sich entfernen.
