How Europe’s Deadliest Fighter Jet Is Built | Eurofighter Typhoon
Video des Kanals Geheimnisse der Flugzeuge über Eurofighter Typhoon, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 22:45. Sprache: Deutsch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Deutschsprachige Dokumentation darüber, wie der Eurofighter Typhoon gebaut, gewartet und getestet wird. Im Mittelpunkt stehen die Werke in Manching (Bayern); außerdem geht es um die Wartung der EJ200-Triebwerke bei MTU Aero Engines (München), die Bewaffnung, den Simulator und die Ersatzteillogistik.
Historischer Kontext
Das Flugzeug wird von vier Ländern gebaut, die sich die Struktur aufteilen: der Bug stammt aus dem Vereinigten Königreich, das Heckrumpfsegment bauen Italien und die Briten, ein Flügel kommt aus Italien und der andere aus Spanien, und Deutschland baut den Mittelrumpf, wie schon beim Tornado. Der erste Prototyp flog am 27. März 1994, und die Serienproduktion begann neun Jahre und sieben Prototypen später. Laut dem Video zählt das Programm mehr als 680 Bestellungen aus neun Ländern und hat seit der ersten Tranche mehr als 400 Änderungen eingearbeitet.
Wichtige Fakten
In der Fertigungslinie befinden sich gleichzeitig zehn Rümpfe. Jeder verbringt 45 Arbeitstage an seiner Station und erfordert 2.500 Arbeitsschritte. Allein der Mittelrumpf enthält 15.000 Kabel und 30.000 von Hand montierte Verbindungen, wobei für jede der Techniker und das verwendete Crimpwerkzeug dokumentiert werden. Das Flugzeug ist aerodynamisch instabil und wird von vier redundanten Flugrechnern gesteuert, die die Canards ständig bewegen, und es kann im Überschallflug ohne Nachbrenner fliegen. Zu sehen sind auch Waffentests mit Übungsbomben, die aus 12 km Höhe abgeworfen werden, eine trifft das Ziel, eine andere landet 2 m daneben. Alle 600 Flugstunden durchlaufen die deutschen Eurofighter in Manching eine vollständige Inspektion: Flüssigkeiten werden abgelassen, die Canard-Lager werden geprüft, und Fahrwerk, Hydraulik und Rechner werden kontrolliert. Die rund 1.000 kg schweren Triebwerke mit 1.800 Teilen werden endoskopiert, auf Vogelschlagreste per DNA-Analyse untersucht und mit Fluoreszenzfarbe auf Risse geprüft; danach werden sie direkt am Flugzeug auf dem Prüfstand getestet, wobei der Kreuzstart eines Triebwerks durch das andere geprüft wird. Das Lager hält bis zu 300.000 Teilenummern vorrätig, und das Video endet mit der Verbindung des Cockpitabschnitts mit dem Mittelrumpf.
