documentario eurofighter

Max Bona · 13. Juli 2011 · 11:27 · Italienisch · Dokumentation

Video des Kanals Max Bona über Eurofighter Typhoon, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 11:27. Sprache: Italienisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Italienischsprachiges Dokumentarstück, das den Eurofighter als Erben eines Jahrhunderts italienischer Jagdflugzeuge und der italienischen Beteiligung an europäischen Programmen präsentiert, vom Ersten Weltkrieg bis zum heutigen Flugzeug.

Historischer Hintergrund

Bis Mitte der dreißiger Jahre waren Jagdflugzeuge Doppeldecker mit Gitterstruktur, zwei Maschinengewehren und festem Fahrwerk, nahezu handgefertigt. In den zwanziger Jahren übertrug das Ministerium Fiat die Führungsrolle bei Jagdflugzeugen, doch der Sprung zum Eindecker um 1936 ermöglichte es Macchi, einem Unternehmen mit rund 250 Mitarbeitern, das von den Erfahrungen aus dem Schneider-Pokal profitierte, wieder mitzuhalten. Mit unter Lizenz gebauten deutschen Motoren gelten die Macchi 202 und 205 als die besten italienischen Jäger des Zweiten Weltkriegs. Die 700 km/h des Rekords der Macchi 72 wurden 1945 zur Norm, der praktischen Grenze von Propeller und Kolbenmotor. Nach der Caproni Campini kamen amerikanische F-84-Jäger für die NATO, und die italienische Industrie ging zur Kooperation über. Aus dieser Zeit stammen die Fiat G91, mit mehr als 750 gebauten Exemplaren, davon die Hälfte in Deutschland, die in Lizenz gebaute F-104 und der Tornado, der im August 1974 erstmals flog und mehr als 900 Exemplare erreichte.

Wichtige Fakten

Das Video präsentiert den Eurofighter als das größte europäische Industriekooperationsprogramm, mit 100.000 Arbeitsplätzen, davon 24.000 in Italien, und einem umfassenden Einsatz von Kohlefaser. Ein Militärpilot, der seit 1993 am Programm beteiligt ist und etwa 500 Stunden auf dem Flugzeug hat, hebt das Triebwerk hervor, das sehr schnelle Wechsel von Höhe und Geschwindigkeit erlaubt. Es wird von Italien, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Spanien, Österreich und Saudi-Arabien betrieben.