Eurofighter Typhoon: The King of Gen 4.5?
Video des Kanals El lado correcto über Eurofighter Typhoon, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 15:30. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Eine populärwissenschaftliche Analyse des Eurofighter Typhoon als Kampfflugzeug der Generation 4.5. Sie geht auf seinen Ursprung, seine Aerodynamik, sein Triebwerk, seine Sensoren und seine Bewaffnung ein und verteidigt seine Rolle neben der F-35 in den europäischen Luftwaffen.
Historischer Kontext
Das EFA-Programm (European Fighter Aircraft) entstand in den 1980er Jahren als europäische Antwort auf sowjetische Kampfflugzeuge wie die Su-27 und die MiG-29. Großbritannien, Deutschland, Italien und Spanien bündelten ihre Kräfte, nachdem Frankreich das Projekt verlassen hatte, um die Rafale zu entwickeln, ein leichteres, trägergeeignetes Flugzeug. Das Programm erlitt nach dem Fall der Berliner Mauer Verzögerungen und Kürzungen, und die vier Gründungspartner bleiben seine Hauptbetreiber, neben Kunden am Persischen Golf wie Saudi-Arabien, Oman, Kuwait und Katar.
Wichtige Fakten
Er hat eine Delta-Canard-Konfiguration und ist konstruktionsbedingt instabil, mit einer Fly-by-Wire-Steuerung über vier redundante Computer. Seine zwei Eurojet-EJ200-Turbofans liefern mit Nachbrenner jeweils rund 20.000 Pfund Schub, ein Schub-Gewichts-Verhältnis über eins und Überschallreiseflug bis Mach 1,5. Die ersten Tranchen trugen das mechanisch schwenkende Captor-M-Radar, das später durch die AESA-Radare der ECRS-Familie ersetzt wurde, deren Mk 2 einen Repositioner besitzt, der das seitliche Sichtfeld erweitert. Die Sensorik wird durch das passive IRST-System PIRATE und den Helm Striker II ergänzt. Er trägt Meteor-Lenkflugkörper mit Staustrahlantrieb, IRIS-T und ASRAAM sowie für den Erdkampf Storm Shadow, Taurus KEPD 350 und Brimstone an 13 Außenlaststationen. Die Verbesserungen des LTE-Programms sollen ihn über 2040 hinaus im Dienst halten.
