Eurofighter Typhoon | The powerful European fighter that could be upgraded by Spain

Mundo Bélico · 12. September 2020 · 10:51 · Spanisch · Dokumentation

Video des Kanals Mundo Bélico über Eurofighter Typhoon, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 10:51. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Das Video gibt einen Überblick über die Eigenschaften, die Avionik, die Bewaffnung und die geplanten Modernisierungen des Eurofighter Typhoon und fragt, ob er sich gegenüber Kampfflugzeugen der fünften Generation behaupten kann. Es beginnt mit einem Vorfall vom Januar 2018: Zwei Typhoon der britischen Royal Air Force starteten von Lossiemouth in Schottland, um zwei russische Tu-160-Bomber zu überwachen, die sich dem britischen Luftraum näherten. Die Bomber drehten ab, nachdem sie entdeckt worden waren.

Historischer Kontext

Der Typhoon ist ein fortschrittliches zweistrahliges, einsitziges Mehrzweckkampfflugzeug der vierten Generation mit Deltaflügel und Canards und besitzt eine zweisitzige Trainingsvariante. Er wurde gemeinsam von Großbritannien, Italien, Deutschland und Spanien entwickelt; er flog erstmals 1994 und wurde 2003 in Dienst gestellt. Jeder Partner fertigt Teile für die gesamte Produktion, montiert aber nur seine eigenen Flugzeuge. Frankreich nahm zu Beginn teil und verließ das Programm, um die Rafale zu entwickeln.

Wichtige Daten

Laut dem Video ist er 16 m lang, hat eine Spannweite von 11 m und ist 5,28 m hoch; er wiegt 11 t leer und bis zu 23,5 t beim Start. Seine beiden EJ200-Triebwerke mit Nachbrenner bringen ihn auf etwa 2.500 km/h, und seine Reichweite übersteigt 3.700 km mit drei Außentanks. Hervorgehoben werden das Cockpit mit drei Multifunktionsdisplays und Sprachsteuerung, das Praetorian-Abwehrsystem, der Infrarotsensor PIRATE, die Datenverbindung MIDS und das Captor-Radar; Mitte 2020 arbeitete Spanien mit Indra an einem neuen AESA-Radar. Er trägt eine 27-mm-Kanone Mauser BK 27 mit 150 Schuss und verfügt über 13 Aufhängepunkte. Das Video spricht von rund 600 gebauten Exemplaren, die auch von Saudi-Arabien, Katar, Oman und Österreich eingesetzt werden, von Stückkosten von rund 65 Millionen Dollar und einer geplanten Nutzungsdauer bis 2040.