This is how the SR-71 Blackbird works
Video des Kanals spaceslices über Lockheed SR-71 Blackbird, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 8:26. Sprache: Deutsch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Ein Erklärvideo, das anhand eines 3D-Modells die Außenhaut, das Fahrwerk, die Triebwerke, das Cockpit und die Aufklärungssysteme der SR-71 Blackbird durchgeht, des strategischen Aufklärungsflugzeugs, das Lockheed in den 1960er Jahren während des Kalten Krieges entwickelte.
Historischer Kontext
Die SR-71 konnte über 3.500 km/h erreichen und in Höhen von bis zu etwa 26.000 Metern operieren, wodurch sie feindlichen Abfangjägern und Raketen entkommen konnte. Betrieb und Wartung waren sehr teuer, und die US-Luftwaffe stellte sie 1998 außer Dienst.
Wichtige Fakten
Das Video nennt eine Länge von etwa 32 Metern, eine Spannweite von etwa 16 Metern und ein Gewicht von 27.220 Kilogramm. Die Rumpfkanten (Chines) und die nach innen geneigten Seitenleitwerke verringerten die Radarsignatur, und der Deltaflügel war entscheidend, um Mach 3 zu erreichen. Die Außenhaut, fast vollständig aus Titan, hielt bis zu 300 °C aus; die schwarze Lackierung enthielt ferritische Bestandteile, die Radarwellen absorbierten, und gewellte Strukturen glichen die Wärmeausdehnung aus. Die Reifen enthielten Aluminiumpulver und wurden mit Stickstoff auf etwa 400 psi aufgepumpt, und ein Bremsfallschirm half, das Flugzeug bei der Landung zum Stehen zu bringen. Die beiden Pratt & Whitney J58-Triebwerke hatten bewegliche Einlasskegel und benötigten zum Starten einen externen Anlasswagen. Der Treibstoff JP-7 befand sich in Tanks, die in die Struktur integriert waren, und das Flugzeug tankte in der Regel kurz nach dem Start in der Luft nach. An Bord waren der Pilot und der Aufklärungssystemoffizier (RSO), beide mit Druckanzügen. Der austauschbare Bug konnte verschiedene Radare oder eine optische Kamera tragen.
