Why No One Could Touch the SR-71

Mustard · 9. August 2018 · 8:25 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals Mustard über Lockheed SR-71 Blackbird, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 8:25. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Ein erklärender Beitrag darüber, warum der Lockheed SR-71 Blackbird für die sowjetische Luftverteidigung über weite Strecken des Kalten Krieges praktisch unangreifbar war – von seinem Ursprung als Nachfolger der U-2 bis zu seiner Ausmusterung.

Historischer Kontext

Die U-2 begann 1956 mit Überflügen der Sowjetunion und vertraute dabei auf eine Flughöhe von rund 70.000 Fuß, doch sowjetische Radare erfassten sie bereits beim ersten Flug, und im Frühjahr 1960 schoss eine Boden-Luft-Rakete eine ab. 1959 hatte die CIA Lockheed mit der Entwicklung des Nachfolgers beauftragt, der A-12, aus der ein Abfangjäger-Prototyp, eine Version zum Start einer Aufklärungsdrohne und der SR-71 für die Luftwaffe hervorgingen, der schließlich jahrzehntelang im Einsatz blieb.

Wichtige Fakten

Das Video erklärt die Triebwerke, die unterhalb von Mach 2 als Nachbrenner-Turbostrahltriebwerke arbeiten und sich darüber eher wie Staustrahltriebwerke verhalten; den Einsatz von Titan für 92 % der Struktur wegen der Erhitzung der Außenhaut bei Mach 3,2 sowie die Form und die schwarze Lackierung, die die Radarsignatur verringerten. Über Nordkorea und Vietnam war er Ziel von mehr als 800 Flugabwehrraketen, ohne Erfolg; gegenüber der UdSSR flog er entlang ihrer Grenzen. Die MiG-25 konnte Mach 3 nicht halten noch seine Flughöhe erreichen, doch die MiG-31 mit R-33-Raketen aus den 1980er Jahren stellte durchaus eine Bedrohung dar. Keine Maschine ging im Einsatz verloren, wenngleich mehr als ein Drittel der rund 50 gebauten Exemplare bei Unfällen zerstört wurde. Die Kosten, Satelliten, Drohnen und das Fehlen von Echtzeitdaten führten 1998 zur offiziellen Ausmusterung.