SR-71 Blackbird: Cockpit Design & Pilot Experience
Video des Kanals 10 Percent True - Tales from the Cockpit über Lockheed SR-71 Blackbird, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 10:07. Sprache: Englisch. Videotyp: Nachrichten.
Was angekündigt wird
Ausschnitt aus einem Interview des Kanals 10 Percent True mit einem ehemaligen SR-71-Blackbird-Piloten über das Cockpit-Design und die Erfahrung, es zu fliegen. Er erklärt, dass die Reserve-Lageanzeige anfangs unten saß, weit von der Hauptanzeige entfernt, und dass dies zum Verlust eines Flugzeugs beitrug, das in eine Kurve geriet, ohne dass die Anzeige dies zeigte, und sich bei Mach 3 zerlegte. Danach wurde eine 4-Zoll-Reserveanzeige über der Hauptanzeige angebracht, und ab etwa 1985 ein Laser-Lagewarnsystem, das mit unabhängigen Kreiseln eine Linie auf das Panel projizierte – nicht als Instrument, sondern als Alarmsignal.
Kontext
Die Änderungen waren eine Reaktion auf die Zunahme der Nachtflüge, bei denen die Horizontreferenz fehlt. Der Pilot beschreibt die Dreifachanzeige (TDI), die Höhe, Mach-Zahl und äquivalente Fluggeschwindigkeit lieferte, da ein herkömmlicher Fahrtmesser in 80.000 Fuß Höhe nicht funktioniert, und erinnert sich an seine Gespräche mit Kelly Johnson. Er berichtet außerdem, dass das Cockpit auf 26.000 Fuß druckbeaufschlagt war, und schildert den einzigen physiologischen Vorfall, den er kennt: Ein Pilot im Formationsflug mit schlecht geschlossenem Visier erlitt Hypoxie, und der Fluglehrer ging mit dem Flugzeug herunter, bis er sich erholte.
Was es bedeutet
Seine längsten Einsätze mit fünf Luftbetankungen und 10,5 Stunden hinterließen eine Erschöpfung, die er der angesammelten Adrenalinausschüttung zuschreibt. Er vergleicht sie mit dem Partialdruckanzug der U-2, mit dem er einmal an Dekompressionskrankheit litt, und betont die Arbeitsbelastung des RSO: Funkgeräte, Checkliste, Sensoren, Abwehrsysteme und HF-Meldungen.
