Lockheed F-104 Starfighter, o "fazedor de viúvas" da Força Aérea dos EUA
Video des Kanals Hoje no Mundo Militar über Lockheed F-104 Starfighter, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 12:12. Sprache: Portugiesisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Die Episode blickt auf die Geschichte des Lockheed F-104 Starfighter zurück, eines sehr schnellen Jägers, der durch seine Unfälle geprägt war und ihm den Spitznamen „Witwenmacher" einbrachte.
Historischer Kontext
Während des Koreakriegs sahen sich amerikanische Piloten der MiG-15 gegenüber, die leichter war als die F-86 Sabre. Ausgehend von Interviews mit ihnen entwarf Kelly Johnson, Chefingenieur von Lockheed, einen leichten Überschalljäger. Der Prototyp flog im März 1954, und das Flugzeug trat am 20. Februar 1958 in den Dienst der US-Luftwaffe. Zunächst war es Abfangjäger, wurde aber bald zum Jagdbomber, und in Vietnam diente es vor allem der Unterstützung der Bodentruppen. Die Luftwaffe begann es in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre auszumustern. Deutschland kaufte es inmitten von Bestechungsvorwürfen gegen Lockheed, die sich in Italien, Japan, den Niederlanden und Saudi-Arabien wiederholten und auch andere Flugzeuge wie die L-1011 TriStar betrafen. Erich Hartmann, der größte Jagdflieger-Ass der Geschichte, sprach sich offen gegen seine Einführung aus.
Wichtige Fakten
Seine Flügel waren klein, sehr dünn und trapezförmig, sodass Treibstoff und Fahrwerk im Rumpf untergebracht waren. Dank ihnen beschleunigte und stieg es sehr gut, kurvte aber schlecht. Sein General Electric J79-Triebwerk leistete mit Nachbrenner rund 15.600 Pfund Schub und brachte es auf über 2.400 km/h. Es trug eine 20-mm-Kanone M61 Vulcan, die mehr als 6.000 Schuss pro Minute abfeuerte, mit 725 Granaten. Die ersten nach unten schießenden Schleudersitze katapultierten den Piloten nach unten. In Deutschland erlitt es Hunderte von Unfällen mit mehr als hundert getöteten Piloten, und Kanada verlor fast die Hälfte seiner Flotte. Im Dezember 1958 stieg es in etwas mehr als viereinhalb Minuten auf 25 km Höhe. Es wurden mehr als 2.570 Exemplare gebaut, davon 1.122 der F-104G, und Italien war 2004 das letzte Land, das es ausmusterte.
