El caza que no perdonaba errores: Lockheed F-104 Starfighter

Dwayne's Aviation en Español · 25. Februar 2026 · 12:10 · Spanisch · Dokumentation

Video des Kanals Dwayne's Aviation en Español über Lockheed F-104 Starfighter, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 12:10. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Eine Analyse, warum der Lockheed F-104 Starfighter, ein rekordbrechendes Flugzeug, eine der schlechtesten Unfallbilanzen unter westlichen Jagdflugzeugen aufwies und Spitznamen wie „fliegender Sarg" oder „Witwenmacher" erhielt.

Historischer Kontext

Nach dem Koreakrieg, in dem MiG-15 den F-86 im Steigflug überlegen waren, forderte die US-Luftwaffe einen auf Geschwindigkeit und Höhe ausgerichteten Abfangjäger. Entworfen wurde er von Kelly Johnson, seit 1933 Ingenieur bei Lockheed, der den XP-80-Prototyp in 143 Tagen geliefert und die Skunk-Works-Kultur begründet hatte. Seine Idee war, das Flugzeug um ein großes Triebwerk herum zu bauen und alles Unnötige zu entfernen. Die F-104A erschien 1958 und hielt in jenem Jahr gleichzeitig die Rekorde für Geschwindigkeit, Höhe und Steigzeit. Westdeutschland, das die Luftwaffe wiederaufbaute, machte sie zu seinem wichtigsten Kampfflugzeug.

Wichtige Fakten

Das Video führt die Verluste auf eine Kombination von Faktoren zurück: den kleinen Flügel und Anflüge mit über 200 Meilen pro Stunde, das durch das T-Leitwerk verursachte Aufbäumen, J79-Triebwerksausfälle, den nach unten schießenden Schleudersitz Stanley C-1 (der unter anderem Kincheloe tötete), eine Grenzschichtkontrolle, die vom Triebwerksschub abhing, und den Einsatz im Tiefangriff bei jedem Wetter. Hinzu kamen eine überstürzte Ausbildung und ein Mangel an Doppelsitzern und Technikern. In Deutschland gingen 292 von 916 Flugzeugen verloren und 116 Piloten starben; auf dem Höhepunkt, Mitte der sechziger Jahre, stürzte alle zwei Wochen eine Maschine ab. Kanada verlor 110 von 238, fast 46 %, und 37 Piloten starben.