Explosion in space: The incredible story of Apollo 13

Niklas Kolorz · 3. Dezember 2023 · 17:13 · Deutsch · Dokumentation

Video des Kanals Niklas Kolorz über Apollo 13, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 17:13. Sprache: Deutsch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Ein deutschsprachiges Lehrvideo, das die Apollo-13-Mission erzählt: die Explosion eines Sauerstofftanks auf dem Weg zum Mond im April 1970 und die improvisierten Lösungen, die die Rückkehr der Besatzung ermöglichten. Es enthält werbliche Abschnitte, die nichts mit der Mission zu tun haben.

Historischer Kontext

Das Video ordnet die Mission in den Wettlauf ins All ein, nach den Mondlandungen von Apollo 11 im Jahr 1969 und Apollo 12. Apollo 13 sollte in der Nähe des Kraters Fra Mauro landen, einem unregelmäßigeren Gelände als die Mare der vorherigen Missionen, um geologische Proben zu sammeln. Die vorgesehene Besatzung bestand aus Jim Lovell, Fred Haise und Ken Mattingly, der kurz vor dem Start wegen des Verdachts auf Röteln durch Jack Swigert ersetzt wurde. Es beschreibt die dreistufige Trägerrakete Saturn V sowie das Kommando- und das Servicemodul.

Wichtige Fakten

Etwa 55 Stunden nach dem Start, rund 300.000 km von der Erde entfernt, explodierte Sauerstofftank 2 des Servicemoduls. Das Video führt den Ausfall auf Tankkomponenten zurück, die nicht auf den Wechsel von 28 auf 65 Volt ausgelegt waren, auf einen früheren Sturz des Tanks und auf Probleme bei seiner Entleerung. Die Besatzung flüchtete in die Mondlandefähre Aquarius, deren CO2-Filter für zwei Personen über 45 Stunden ausgelegt waren, und baute mit Anzugschläuchen, Pappe, Plastiktüten und Klebeband einen Adapter. Eine Zündung des Triebwerks der Mondlandefähre, fünfeinhalb Stunden nach der Explosion, nutzte die Schwerkraft des Mondes, um die Rückkehr einzuleiten. Bei abgeschalteten Systemen sank die Kabinentemperatur auf etwa 0 °C, und das Wasser wurde auf ein Glas pro Tag rationiert. Nach dem Abtrennen von Service- und Mondlandefähre wasserte die Kapsel am 17. April 1970 im Pazifik, 6 km vom Bergungsschiff entfernt.