Modern Marvels - Apollo 13 | History Channel Documentary
Video des Kanals Video and DVD Archives über Apollo 13, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 45:10. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Eine Episode der History-Channel-Serie Modern Marvels, die der Mission Apollo 13 (AS-508) gewidmet ist. Sie rekonstruiert den Flug vom Start bis zur Wasserung anhand von NASA-Filmmaterial, Aufzeichnungen der Kommunikation und Interviews mit Beteiligten wie Kommandant James Lovell, Mondlandefähren-Pilot Fred Haise, Flugdirektor Gene Kranz und Astronaut Ken Mattingly. Sie erklärt die Explosion im Servicemodul, den Einsatz der Mondlandefähre als Rettungsboot und die improvisierten Lösungen, die die Rückkehr der Besatzung ermöglichten.
Historischer Kontext
Apollo 13 startete am 11. April 1970 auf einer Saturn V, mit Lovell, Haise und John Swigert, der Mattingly kurz vor dem Flug ersetzte, nachdem die Besatzung Röteln ausgesetzt war und Ärzte feststellten, dass er nicht immun war. Es sollte die erste Mission sein, die auf unebenem Gelände landet, im Fra-Mauro-Hochland, nachdem Apollo 11 und Apollo 12 auf relativ flachem Gelände gelandet waren. Die Dokumentation erinnert auch an den Apollo-1-Brand von 1967 und die Missionen Apollo 7 bis 10, die den Weg zum Mond vorbereiteten.
Wichtige Fakten
Bei 2 Tagen, 7 Stunden und 54 Minuten Missionszeit schaltete Swigert die Lüfter der Kryotanks ein, und 16 Sekunden später schaltete eine Explosion den Hauptbus B stromlos. Die Besatzung flüchtete sich in die für zwei Personen ausgelegte Mondlandefähre, und eine Free-Return-Trajektorie um den Mond brachte sie zurück zur Erde. Da die Trümmer der Explosion die Sicht auf die Sterne verhinderten, erfolgte die Ausrichtung anhand von Sonne, Erde und Mond. Die Kabinentemperatur sank auf etwa 38 °F, Haise entwickelte eine Blaseninfektion, und zur Entfernung von Kohlendioxid wurde ein Adapter aus dem Deckel des Flugplans, Plastiktüten, einer Socke und Klebeband gebaut, der die Verwendung der quadratischen Lithiumhydroxid-Kartuschen des Kommandomoduls ermöglichte. Das Wiederaktivierungsverfahren umfasste 39 Seiten, und die Besatzung schaffte es in 21 Minuten. Die Funkstille beim Wiedereintritt dauerte länger als erwartet, und das Kommandomodul wasserte bei 5 Tagen, 22 Stunden und 54 Minuten Missionszeit nahe dem Bergungsträger USS Iwo Jima. Die anschließende Untersuchung führte die Explosion auf ein Thermostat zurück, das einen Monat vor dem Start durch Überspannung beschädigt worden war.
