Apollo 13 - Ritorno a casa

Sergio Cinque · 29. April 2020 · 52:02 · Italienisch · Dokumentation

Video des Kanals Sergio Cinque über Apollo 13, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 52:02. Sprache: Italienisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Ein italienischer Dokumentarfilm, der die Rückkehr von Apollo 13 zur Erde nach der Explosion eines Sauerstofftanks rekonstruiert. Er kombiniert Erzählung, Missionsaufnahmen und Zeugenaussagen von Ingenieuren und Technikern. Er wird als Folge einer Serie präsentiert: Er greift die Entscheidung auf, die Mondlandefähre als Rettungsboot zu nutzen, und verfolgt die Probleme, die die Missionskontrolle und die Besatzung bis zur Wasserung lösten.

Historischer Kontext

Nach den Mondlandungen von Apollo 11 (20. Juli 1969, mit Armstrong und Aldrin) und Apollo 12 (19. November 1969, mit Conrad und Bean) startete die NASA Apollo 13 im April 1970. Etwa 56 Stunden nach Missionsbeginn machte der Sauerstoffverlust das Überleben der Besatzung zum einzigen Ziel. Der Dokumentarfilm verknüpft den Ausgang mit den Lehren aus dem Brand von Apollo 1: Die Überarbeitung von Materialien und Isolierung verhinderte, dass im Kommandomodul kondensierte Feuchtigkeit bei dessen Wiederinbetriebnahme Kurzschlüsse verursachte.

Wichtige Fakten

Die Mondlandefähre, deren Aktivierung normalerweise 3 bis 5 Stunden dauerte, wurde in etwa 90 Minuten hochgefahren. Sie war für zwei Männer über zwei Tage ausgelegt und musste drei über vier Tage tragen. Um die Wasserung vom Indischen Ozean in den Pazifik zu verlegen, wurde eine Option verworfen, die 36 Stunden gespart hätte, da sie das Abtrennen des Servicemoduls und den Verbrauch des gesamten Treibstoffs erfordert hätte. Man entschied sich für eine rund vierminütige Zündung etwa 24 Stunden nach der Explosion, die die Rückkehr um 12 Stunden vorzog und Spielraum für Korrekturen ließ; der Flug dauerte insgesamt etwa 142 Stunden. Eine langsame Rotation zur passiven thermischen Kontrolle verteilte die Sonnenwärme gleichmäßig.

Die Lithiumhydroxid-Kartuschen des Kommandomoduls waren quadratisch, die der Mondlandefähre rund. Die Ingenieure entwickelten einen Adapter aus Anzugschläuchen, Plastiktüten, Karton des Flugplans und Klebeband, und innerhalb einer Stunde sank der Kohlendioxidgehalt deutlich. Um mit einem Winkel zwischen 5,5 und 7,5 Grad in die Atmosphäre einzutreten, richtete sich das Raumschiff mit dem optischen Visier auf den Erd-Terminator aus — eine Technik, die zuvor nur Lovell angewandt hatte. Die Batterien des Kommandomoduls wurden mit denen der Mondlandefähre aufgeladen, mittels eines Verfahrens, das bei der Vorbereitung von Apollo 10 erprobt worden war. Die Untersuchungskommission führte die Explosion auf einen Brand im Tank Nummer 2 zurück.