What Happened To The Boeing 747?

CNBC · 4. Januar 2023 · 22:23 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals CNBC über Boeing 747, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 22:23. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Der CNBC-Bericht blickt auf die Geschichte der Boeing 747 zurück, während das letzte gebaute Exemplar, Nummer 1.574, das Werk in Everett, Washington, in Richtung Atlas Air verlässt, das es als Frachter einsetzen wird. Er behandelt ihre Entwicklung, Indienststellung, Weiterentwicklung, ihren Niedergang und was das Produktionsende für Boeing bedeutet, mit Aussagen von Analysten, einer ehemaligen Flugbegleiterin und Kapitänin Lynn Rippelmeyer.

Historischer Kontext

Mitten im Jet-Zeitalter, nach der 707, bat Pan Am Boeing um ein Flugzeug mit doppelter Größe. 1966 bestellte sie 25 Flugzeuge. Zunächst wurde ein vollständiges Doppeldeck erwogen, dies wurde jedoch wegen der Schwierigkeit verworfen, etwa 500 Passagiere zu evakuieren, und man entschied sich für einen Großraumrumpf mit zwei Gängen. Die neuen Zweistrom-Triebwerke machten dies möglich. Boeing entwickelte gleichzeitig das Überschallflugzeug 2707 und die 737 und setzte das Unternehmen auf dieses Programm. Da man erwartete, dass die Überschallflugzeuge sie verdrängen würden, wurde die 747 so konzipiert, dass sie zum Frachter umgebaut werden konnte, mit einem erhöhten Cockpit, damit sich die Nase öffnen ließ. Joe Sutters Team, genannt „The Incredibles", baute sie in 29 Monaten. Pan Am führte 1970 den ersten Linienflug durch, und in diesem Jahr wurden 93 Flugzeuge ausgeliefert. Die Oberdecks dienten als Lounges, die Frachterversion kam Anfang der siebziger Jahre mit Lufthansa, das Flugzeug diente als Air Force One und ab 1977 als NASA-Transporter für das Space Shuttle, und 1988 erschien die 747-400, die meistverkaufte Version.

Wichtige Fakten

Die 747 hat mehr als 3,5 Milliarden Passagiere befördert. Die 747-8 kann 7.790 Seemeilen mit mehr als 450 Passagieren fliegen, und ihr Listenpreis lag 2022 bei über 400 Millionen Dollar. Ihre Vierfach-Triebwerksredundanz wird als Sicherheitsvorteil dargestellt, obwohl das Flugzeug in Tragödien wie Pan Am 103 und TWA 800 verwickelt war. Nach der Deregulierung von 1978 ließen die Vorliebe für Direktflüge und die Effizienz von Zweistrahlern sie zunehmend zurück: Ihr Anteil an der weltweiten Großraum-Passagierflotte sank von 28 % im Jahr 1990 auf 2 % im Jahr 2022, und im Frachtbereich von 71 % auf 21 %. Die letzte Passagierversion wurde 2017 an Korean Air ausgeliefert, und 2020 kündigte Boeing das Ende des Frachters an. Zum Zeitpunkt des Berichts flogen noch 396 Flugzeuge, überwiegend Frachter, und Lufthansa betrieb 25.