Project Mercury: The First Human Space Flight By The US | Trajectory

The American Story - US History Documentaries · 17. Februar 2024 · 23:38 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals The American Story - US History Documentaries über Mercury-Programm, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 23:38. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Eine Dokumentation, die mehrere Kapitel vereint. Das Hauptkapitel behandelt den Abschnitt des Mercury-Programms vom zweiten suborbitalen Flug bis zum ersten amerikanischen Orbitalflug. Die beiden anderen befassen sich mit den Verfolgungskameras bei Starts und der Internationalen Raumstation.

Historischer Kontext

Im Mai 1961 unternahm Alan Shepard mit Freedom 7 und einer Redstone, die kein schweres Raumschiff in die Umlaufbahn bringen konnte, einen kurzen suborbitalen Sprung, während Juri Gagarin bereits eine Erdumkreisung absolviert hatte. Weniger als drei Wochen später setzte Präsident Kennedy das Ziel, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Mann auf dem Mond zu landen. Für Gus Grissoms Flug erhielt die Kapsel ein Fenster und eine neue Luke, die von 70 Bolzen mit einer Schwachstelle und einer Sprengladung gehalten wurde. Am 21. Juli 1961 flog Liberty Bell 7 etwa 15 Minuten; nach der Wasserung öffnete sich die Luke unvermittelt, die Kapsel lief mit Wasser voll und der Hubschrauber musste sie loslassen. Sie sank in etwa 5.000 m Tiefe. Grissom behauptete, die Luke habe sich von selbst gelöst.

Die 1955 als Trägerrakete für Kernwaffen entwickelte Atlas hatte nur eine Erfolgsquote von 30 %, und zwei der drei unbemannten Mercury-Atlas-Flüge waren gescheitert. Nach Gherman Titows 17-Umkreisungs-Flug mit Wostok 2 absolvierte der Schimpanse Enos im November 1961 zwei Umkreisungen. John Glenn startete am 20. Februar 1962 mit Friendship 7, nach Verzögerungen seit dem 16. Januar, und blieb auf drei Umkreisungen begrenzt, weil ein defekter Sensor anzeigte, der Hitzeschild sei lose.

Wichtige Fakten

Es folgten drei weitere bemannte Orbitalflüge, jeweils länger als der vorherige, bevor das Gemini-Programm übernahm. Der zweite Teil erklärt, wie ein Start gefilmt wird: 135 Kameras bei einem typischen Shuttle-Start, feststehende Kameras mit 400 Bildern pro Sekunde und Verfolgungsteleskope. Diese Kameras zeichneten den Schaumstoffeinschlag auf dem Flügel der Columbia auf, die beim Wiedereintritt mit sieben Besatzungsmitgliedern zerbrach. Der dritte Teil beschreibt die ISS: seit 2000 ununterbrochen bewohnt, etwa 450.000 kg schwer, mit Ursprung im Projekt Mir 2 und dem Modul Zarja als erstem Bauteil. Er behandelt auch ihre Frachtraumschiffe und das tägliche Training der Besatzung.