🚀 Le Programme MERCURY - Près de la mort (série documentaire)
Video des Kanals Stardust - La Chaîne Air & Espace über Mercury-Programm, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 16:56. Sprache: Französisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Episode einer Dokumentarserie über das Mercury-Programm, die Mercury-Redstone 4 gewidmet ist, dem zweiten bemannten Raumflug der USA. Geflogen wurde er von Gus Grissom im Juli 1961 an Bord der Kapsel Liberty Bell 7, die nach der Wasserung sank.
Historischer Kontext
Nach Alan Shepards Flug mit Mercury-Redstone 3 war die Atlas-Trägerrakete noch nicht bereit für den Orbitalflug. Die NASA wiederholte daraufhin eine suborbitale Mission mit Verbesserungen: mehr Sitzpolsterung, ein großes trapezförmiges Vycor-Fenster, feinere Steuerungseingaben und eine Seitenluke mit 70 Sprengbolzen. Grissom hatte 1952 rund hundert Einsätze mit der F-86 Sabre in Korea geflogen, wurde später Fluglehrer und Testpilot und überlebte 1956 zusammen mit Gordon Cooper den Absturz einer T-33. Der Start wurde wegen des Wetters mehrfach verschoben und fand schließlich am 21. Juli statt.
Wichtige Fakten
Der Flug verlief gut, doch bereits über dem Atlantik löste sich die Luke, die Kapsel lief voll Wasser und der erste Hubschrauber musste sie loslassen. Grissom, dessen Anzug sich mit Wasser füllte, wurde von einem zweiten Hubschrauber gerettet. Später verbrannten sich Glenn, Schirra und Cooper bei ihren Flügen leicht die Hand beim Betätigen des Lukenauslösers, während Grissoms Hand unversehrt war, was die Annahme stützte, dass er sie nicht ausgelöst hatte. Curt Newport barg die Kapsel 1999 aus etwa 4.500 Metern Tiefe; sie ist heute im Cosmosphere in Hutchinson, Kansas, ausgestellt. Die Apollo-Kapseln wurden ohne Sprengluke konzipiert – einer der Faktoren, die 1967 zum Tod von Grissom, White und Chaffee beim Brand von Apollo 1 führten.
