The Rise and Fall of the Legendary Mitsubishi A6M Zero!

World of Warbirds · 7. August 2022 · 30:47 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals World of Warbirds über Mitsubishi A6M Zero, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 30:47. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Eine Dokumentation des Kanals World of Warbirds, erzählt von Brian Pierce, die Design, Entwicklung und Einsatzgeschichte der Mitsubishi A6M Zero nachzeichnet, des bekanntesten Trägerjägers der Kaiserlich Japanischen Marine. Sie fragt, welcher Teil des Mythos dem Flugzeug selbst, seinen Piloten und der Nutzung durch Japan zu verdanken ist, und endet mit der Geschichte des Exemplars 61-120, das in den USA erhalten ist.

Historischer Hintergrund

1937, kurz nachdem die Mitsubishi A5M in Dienst gestellt worden war, beauftragte die Marine Mitsubishi und Nakajima mit einem Nachfolger, dem „Prototyp 12-shi". Die Anforderungen an Geschwindigkeit, Steigleistung, Reichweite und Bewaffnung waren derart hoch, dass Nakajima sie für unerreichbar hielt und sich zurückzog. Das Team von Jiro Horikoshi setzte auf extremen Leichtbau: die Legierung Extra Super Duralumin, einen einteiligen Flügel, einen minimalen Stirnquerschnitt sowie den Verzicht auf Panzerung und selbstabdichtende Tanks. Der Prototyp A6M1 flog 1939. Sein Triebwerk, die Mitsubishi Zuisei 13, erwies sich als unzureichend, und die Marine setzte die Nakajima Sakae 12 durch, aus der die A6M2 entstand. Das Video erklärt außerdem die Bezeichnung (das A steht für Trägerjäger, das M für Mitsubishi), den Namen Typ 0, abgeleitet vom kaiserlichen Jahr 2600 (1940), sowie die von Captain Frank T. McCoy erdachten alliierten Decknamen wie Zeke oder Hamp.

Besondere Fakten

Die A6M2 war die meistgebaute Version und jene, die Pearl Harbor angriff. Aus ihr gingen der zweisitzige Trainer A6M2-K und das von den Alliierten „Rufe" genannte Wasserflugzeug hervor. Der Erzähler schildert, wie die Zero ihre Aura der Unbesiegbarkeit verlor: Die P-40 der Flying Tigers und die Wildcats griffen im Sturzflug an und entkamen wieder, der Thach Weave neutralisierte ihre Wendigkeit, und die Alliierten untersuchten ein auf den Aleuten fast unbeschädigt erbeutetes Exemplar. Spätere Versionen gewannen den Vorteil nicht zurück: die A6M3 mit Sakae-21-Triebwerk, die A6M5, der Sturzkampfbomber A6M7 und die A6M8 mit Kinsei-62-Triebwerk. Es wurden rund 11.000 Exemplare gebaut. Die 61-120, 1944 auf Saipan erbeutet und in Patuxent River getestet, gehört dem Museum Planes of Fame und ist laut dem Video die einzige originale Zero, die noch mit ihrem Sakae-Triebwerk fliegt.