Japanese Zero Arrival at the Western Museum of Flight
Video des Kanals PeninsulaSrsVideos über Mitsubishi A6M Zero, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 25:04. Sprache: Englisch. Videotyp: An Bord.
Was gezeigt wird
Beitrag eines lokalen Programms für Senioren, aufgezeichnet im Western Museum of Flight in Torrance, Kalifornien, anlässlich der Ankunft einer Mitsubishi A6M Zero im Flug. Nach einem Interview mit ihrem Piloten Rob Hertberg von der Camarillo-Einheit der Commemorative Air Force führt der Beitrag um das Äußere des Flugzeugs und endet im Cockpit.
Zu sehende Details
Es handelt sich um eine A6M3, die dritte Version des Jägers, was die auf dem Rumpf aufgemalte Kennung bestätigt. Das sehr weit auseinanderstehende, hohe Fahrwerk ist das Original von 1942 und benötigte kaum Restaurierung. Die Flügelspitzen klappen auf jeder Seite etwa 60 cm nach oben, um Platz auf dem Flugzeugträger zu sparen; ein größerer Klappbereich hätte Gewicht hinzugefügt. Die sehr langen Querruder erklären ihre Wendigkeit unterhalb von etwa 200 Knoten, wurden aber bei höherer Geschwindigkeit schwergängig. Die Aluminiumhaut ist so dünn, dass der Bereich über der Landeklappe nicht betreten werden kann. Zu sehen sind die gelben Kennzeichnungen, das Hinomaru, das Herstellerschild, der Heckcode X-133 und der Fanghaken. Sie trug zwei 20-mm-Kanonen in den Flügeln und zwei 7,7-mm-Maschinengewehre über dem Motor, deren Verschlüsse mit ihren Ladehebeln bis ins Cockpit reichen.
Im Cockpit zeigt der Pilot die Fahrwerk- und Landeklappensteuerung rechts, den Waffenwahlschalter und den Abzug am Gashebel, das Trimmrad des Höhenruders (der einzige vom Cockpit aus erreichbare Trimmer) sowie alte Bombenabwurfhebel, die heute das Heckrad verriegeln. Erhalten sind originale japanische Beschilderungen mit zusätzlichen englischen Etiketten sowie eine Morse-Ausrüstung mit kyrillischer Beschriftung. Außerdem wurden moderne Funkgeräte und ein Rauchsystem für Flugvorführungen eingebaut.
Kontext
Das Flugzeug lief 1942 vom Band und wurde auf einem verlassenen japanischen Flugplatz im Gebiet von Neuguinea gefunden. Es erreichte Anfang der 1990er-Jahre die USA, durchlief eine erste Arbeitsphase in Santa Monica und wurde in Russland restauriert, von wo es ohne Motor zurückkehrte. Mitte der 1990er-Jahre wurde ihm in Chino ein Pratt & Whitney R-1830 eingebaut, ähnlich in Größe und Leistung wie der ursprüngliche Sakae und leichter zu warten. Laut dem Piloten fliegen weltweit nur fünf Zero. Er erklärt außerdem, dass die alliierten Piloten lernten, nicht mit ihr zu kurven, sondern schnelle Angriffe im Sturzflug mit hoher Geschwindigkeit anzuwenden.
