Lockheed Martin F-22 Raptor, the ultimate fighter jet that the US won't sell to anyone | MILITARY...
Video des Kanals LT STUDIO über Lockheed Martin F-22 Raptor, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 29:53. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Thailändischsprachige Dokumentation von LT Studio, Episode 36 ihrer Serie Military Tips, über den Lockheed Martin F-22 Raptor. Sie behandelt seinen Ursprung im ATF-Programm, den Wettbewerb mit der YF-23, sein Design, seine Sensoren und Bewaffnung sowie seinen Dienst bei der US-Luftwaffe, seinem einzigen Betreiber.
Historischer Kontext
Gegen Ende des Kalten Krieges erschienen die MiG-29 und die Su-27 sowie die Lenkwaffe R-73. Das veranlasste die US-Luftwaffe, nach einem Ersatz für die F-15 Eagle zu suchen. 1981 entstand das Programm Advanced Tactical Fighter (ATF), das geringe Erkennbarkeit, Überschallreiseflug (Supercruise), Fly-by-Wire-Flugsteuerung und Triebwerke mit hohem Schub forderte. Pratt & Whitney und General Electric konkurrierten um die Triebwerke. Von den konsultierten Herstellern blieben zwei Teams übrig: Lockheed, im Verbund mit General Dynamics und Boeing, mit der YF-22, und Northrop mit der YF-23, genannt Black Widow II.
Am 23. April 1991 wurde die YF-22 mit Pratt & Whitney-Triebwerken zum Sieger erklärt. Laut dem Video hatte die YF-23 eine bessere Tarnung und eine höhere Höchstgeschwindigkeit, die YF-22 war jedoch wendiger. Der ursprünglich für sie vorgesehene Name Lightning II wurde später für die F-35 verwendet. Der erste Serien-F-22 flog am 7. September 1997. Die geplanten 750 Flugzeuge wurden mehrfach gekürzt, bis schließlich 187 übrig blieben, verteilt auf sieben Staffeln.
Wichtige Fakten
Die F-22 ist ein einsitziges, zweistrahliges Flugzeug mit zwei F119-Turbofan-Triebwerken mit zweidimensional schwenkbaren Schubdüsen. Sie trägt ihre Bewaffnung in internen Waffenschächten, was ihr erlaubt, ohne Nachbrenner im Überschallbereich zu fliegen. Das Video nennt einen Supercruise von Mach 1,8 und eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 2,25. Ihr Radar ist das AN/APG-77, ein aktives elektronisch gesteuertes Gruppenantennenradar. Sie führt eine 20-mm-Kanone M61A2 mit 480 Schuss sowie AIM-120-AMRAAM- und AIM-9-Lenkwaffen und GBU-39- und JDAM-Bomben. Nach Daten, die Lockheed Martin 2009 veröffentlichte, liegt ihr frontaler Radarquerschnitt bei etwa 0,0001 m².
Bei der Übung Northern Edge 2006 erzielten zwölf F-22 108 simulierte Abschüsse ohne eigene Verluste. Im November 2007 fing sie erstmals einen russischen Tu-95-Bomber ab. Ihr erster realer Kampfeinsatz war der Abwurf GPS-gelenkter Bomben in Syrien: Zwischen 2014 und 2015 warf sie mehr als 270 davon auf rund 60 Ziele ab. Das Video erinnert daran, dass ihr Export verboten ist und die Produktionslinie bereits geschlossen wurde.
