F-22 Raptor: The Ultimate King of Air Supremacy
Video des Kanals Megaprojects über Lockheed Martin F-22 Raptor, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 16:28. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Dokumentation über den Lockheed Martin F-22 Raptor, die seinen Ursprung in einem Ausschreibungswettbewerb der Luftwaffe, seine technischen Merkmale, seine Einsatzgeschichte und die Zweifel an seiner Zukunft beleuchtet. Sie beginnt mit einer Episode vom März 2013: Ein F-22 eskortierte unentdeckt eine Predator-Drohne vor der iranischen Küste, zeigte sich zwei iranischen F-4 Phantom und forderte sie per Funk auf, sich zu entfernen.
Historischer Kontext
In den 1980er-Jahren startete die US-Luftwaffe das ATF-Programm (Advanced Tactical Fighter) als Nachfolger für F-15 und F-16 angesichts sowjetischer Fortschritte. Von sieben bietenden Unternehmen traten Lockheed mit dem YF-22 und Northrop mit dem größeren, als tarnfähiger geltenden YF-23 mit V-Leitwerk an. Der YF-22 setzte sich durch, da er günstiger erschien, nach Vorführungen mit Manövern über 9 g, Schüssen aus internen Waffenschächten und Schubvektorsteuerung. Die Kosten explodierten, das Flugzeug trat 2005 in Dienst, und sein Export wurde trotz des Interesses von Australien, Israel oder Jordanien verboten.
Wichtige Daten
Es ist 62 Fuß lang mit einer Spannweite von 44 Fuß. Seine zwei Pratt & Whitney F119-Turbofans mit Schubvektorsteuerung ermöglichen Mach 2,2 und Supercruise mit Mach 1,5 in 50.000 Fuß Höhe. Seine Tarnkappeneigenschaften beruhen auf der Form, den gezackten Kanten der Klappen, der internen Bewaffnung (ein zentraler Waffenschacht mit sechs Startvorrichtungen und zwei seitliche) mit Klappen, die sich weniger als eine Sekunde öffnen, sowie absorbierenden Beschichtungen, die nur dort aufgebracht werden, wo sie nötig sind. Seit 2007 hat er russische Tu-95-Bomber abgefangen. Seit September 2014 bombardierte er den Islamischen Staat im Rahmen der Operation Inherent Resolve, war 2018 bei Khasham im Einsatz und schoss im Februar 2023 den chinesischen Ballon vor South Carolina ab. Von den geplanten 750 Maschinen wurden 187 beschafft, und es ist bereits von einer Ausmusterung um 2030 zugunsten des NGAD-Programms die Rede.
