A Clean Sheet Widebody: The Story Of The Airbus A350
Video des Kanals Long Haul by Simple Flying über Airbus A350, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 11:59. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Die Geschichte des Airbus A350 als völlig neue Konstruktion: ihre Entstehung, Produktion, Versionen und kommerzielle Aufnahme.
Historischer Kontext
Airbus bereitete einen Nachfolger der A330 mit neuen Triebwerken und teilweiser Kohlenstofffaserkonstruktion vor. Der frühe Erfolg der 2004 lancierten Boeing 787 zwang zu einem Umdenken. Auf der Farnborough Airshow 2006 kündigte Airbus die A350XWB an, mit drei geplanten Versionen (-800, -900 und -1000), Rumpf und Flügel aus Verbundwerkstoff und einer für 2013 geplanten Indienststellung. General Electric bot den GEnx an, jedoch ohne eine schubstärkere Option für die -1000, sodass der Rolls-Royce Trent XWB letztlich das Triebwerk aller Versionen wurde. Die Produktion verteilt sich über Europa: Flügel in Broughton, Rumpf- und Leitwerksabschnitte in Puerto Real und Getafe, Bugsektion in Saint-Nazaire und Heckrumpf in Hamburg. Die Endmontage erfolgt in Toulouse.
Wichtige Fakten
Die A350-800, für 276 Passagiere, erreichte Mitte 2008 182 Bestellungen. Die Einführung der A330neo in Farnborough 2014 nahm ihr den Platz, und Airbus strich sie. Die A350-900 ging im Januar 2015 mit Qatar Airways in Dienst. Im März 2021 verzeichnete das Programm 913 Bestellungen, 745 für die -900 und 168 für die -1000. Qatar Airways ist mit 76 Flugzeugen der größte Kunde, gefolgt von Singapore Airlines. Diese setzt die A350-900ULR mit 67 Business-Class- und 94 Premium-Economy-Sitzen auf der Strecke Singapur–New York ein. In den USA betrieb sie nur Delta. Als mögliche künftige Weiterentwicklungen werden ein A350neo und eine Frachterversion genannt.
