The most produced Bomber in history had a bad reputation | B-24 Liberator
Video auf YouTube ansehen: The most produced Bomber in history had a bad reputation | B-24 LiberatorVideo des Kanals Imperial War Museums über Consolidated B-24 Liberator, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 12:44. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Dokumentarfilm des Imperial War Museum über die Consolidated B-24 Liberator, teilweise neben dem in Duxford ausgestellten Exemplar gedreht. Er erzählt ihre Entstehung, ihren Einsatz im Zweiten Weltkrieg und warum sie trotz der höchsten Stückzahl aller Bomber einen schlechteren Ruf hatte als die B-17.
Historischer Kontext
1939 bat das US Army Air Corps Consolidated, den B-17 in Lizenz zu bauen. Das Unternehmen schlug statt dessen ein schnelleres Flugzeug mit größerer Reichweite und Zuladung vor, das im Dezember 1939 als Prototyp flog. Es übernahm Merkmale der firmeneigenen Flugboote und verwendete den Davis-Flügel, lang, schmal und dick. Die RAF erhielt ihre ersten Exemplare im März 1941, und die Versionen mit sehr großer Reichweite trugen dazu bei, die „Atlantik-Lücke" gegen deutsche U-Boote zu schließen. Bei der Operation Tidal Wave griffen am 1. August 1943 177 Liberators die Raffinerien von Ploiești an: 53 Flugzeuge gingen verloren, die Ölproduktion blieb unbeeinträchtigt.
Wissenswertes
Zwischen 1940 und 1945 wurden rund 19.000 Exemplare in fünf Werken gebaut; etwa ein Drittel stammte aus Willow Run. Ihr Ruf als gefährliches Flugzeug, das sogenannte „problem plane" von 1943, wird vor allem auf mangelnde Ausbildung zurückgeführt: Ihre Unfallrate war ähnlich hoch wie die der B-17, allerdings mit mehr Todesopfern. Die indische Luftwaffe war die letzte, die sie flog, bis 1968. Das Exemplar in Duxford ist eines von 13 erhaltenen.