Crawl through a B-24 Bomber IN FLIGHT!
Video des Kanals steveo1kinevo über Consolidated B-24 Liberator, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 20:34. Sprache: Englisch. Videotyp: An Bord.
Was besichtigt wird
Das Video begleitet einen Lokalflug in einer B-24 Liberator von 1944, die von der Collings Foundation im Rahmen ihrer Wings-of-Freedom-Tour betrieben wird. Sie startet in Fort Lauderdale Executive zu einem Sichtflugrundkurs nach Nordwesten über die Everglades. Nach dem Rollen, dem Funkverkehr mit der Kontrolle und dem Start geht der Erzähler das Flugzeug im Flug von vorn nach hinten durch: den Bombenschützen- und Bugschützenstand, den Rückenstand, den engen Laufsteg des Bombenschachts, den Platz des Bodenstands, die Fenster der seitlichen Schützen und den Heckstand. Der Flug endet mit einem Anflug bei böigem Seitenwind und der Landung auf der Piste.
Sichtbare Details
Die Erzählung erinnert daran, dass die B-24 bis zu 8.800 Pfund Offensivlast tragen konnte und sechs Schützenpositionen mit zehn Browning-M2-Maschinengewehren Kaliber 12,7 mm hatte. Im Rückenstand, der vom Flugmechaniker bedient wurde, sieht man das motorisierte Bedienfeld; im Heck die Sauerstoffanzeigen und das Audiopanel. Der Bodenstand wurde beim Start und bei der Landung eingefahren und wird als der kälteste Platz beschrieben. Vom Cockpit aus geben die Piloten Flugdaten durch: etwa 43.000 Pfund Gewicht in 1.500 Fuß Höhe, Triebwerke auf 30 Zoll Ladedruck und etwa 2.000 U/min reduziert, mit einem Verbrauch von rund 200 Gallonen Kraftstoff und 4 Gallonen Öl pro Stunde. Sie erklären, wie sie die vier Propeller durch Beobachtung des stroboskopischen Effekts synchronisieren. Sie weisen darauf hin, dass die gesamte Ausrüstung original ist, mit Ausnahme der modernen Navigation und Funkgeräte, die dort installiert wurden, wo früher das Autopilot-Panel saß. Beim Anflug nutzen sie volle Landeklappen und 120 mph im kurzen Endteil.
Kontext
Die Piloten, die zusammen etwas mehr als 20.000 Flugstunden haben, stellen das Flugzeug als das einzige flugfähige Exemplar vor, das noch eine Kampfgeschichte besitzt. Sie verknüpfen es mit der Erinnerung an die Besatzungen des Zweiten Weltkriegs, die in großen Formationen über Europa bei 20 bis 30 Grad unter null flogen. Die Stiftung zieht es vor, es auf Tournee zu kleinen Flugplätzen zu bringen, anstatt es in einem Museum auszustellen. An Bord waren zehn Passagiere, von denen einige Angehörige hatten, die während des Krieges mit diesem Modell geflogen waren.
