Le Mythe Concorde : L'Histoire du Sensationnel Avion Supersonique (Documentaire, 2006)

wocomoFRANÇAIS · 18. Dezember 2024 · 52:22 · Deutsch · Dokumentation

Video des Kanals wocomoFRANÇAIS über Concorde, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 52:22. Sprache: Deutsch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Dokumentation aus dem Jahr 2006, ins Deutsche synchronisiert, die die Geschichte der Concorde von den ersten Versuchen, die Schallmauer zu durchbrechen, bis zu ihrer Ausmusterung nachzeichnet. Sie verbindet die letzten Flüge im Mai 2003 in Paris, einen kommerziellen Air-France-Flug zwischen Paris und New York mit Blick auf Kabine, Passagiere und Besatzung, sowie Zeugenaussagen der Testpiloten André Turcat und Brian Trubshaw, zusätzlich zu Material über die Tupolew Tu-144 und den Absturz von 2000.

Historischer Kontext

Der Beitrag verortet den Ursprung im ersten Überschallflug der Bell X-1, gesteuert von Chuck Yeager im Oktober 1947, sowie in europäischen Vorläufern wie dem Deltaflügel der Fairey Delta 2 und dem französischen Trident. Im Juni 1962 unterzeichneten Frankreich und Großbritannien einen Vertrag, der beide zum Bau des Flugzeugs verpflichtete, ohne Ausstiegsmöglichkeit. Frankreich erhielt den Prototyp 001 und den ersten Flug, den Turcat am 2. März 1969 in Toulouse durchführte, mit Landung nach 27 Minuten; der britische 002 flog etwa fünf Wochen später, wobei Trubshaw nach dem Ausfall beider Höhenmesser nach Sicht landen musste. Die Sowjetunion war mit der Tu-144, die am 31. Dezember 1968 flog, schneller, doch 1973 stürzte ein Exemplar während einer Flugschau in Paris ab. Im selben Jahr führten der steigende Ölpreis und der Widerstand in den USA dazu, dass die Kaufoptionen (die Dokumentation spricht von etwa 77) zurückgezogen wurden und nur die staatlichen Fluggesellschaften Frankreichs und Großbritanniens das Flugzeug kauften.

Wichtige Fakten

Laut der Dokumentation kostete ein Hin- und Rückflugticket etwa 7.000 Euro, und die Strecke Paris–New York dauerte etwa dreieinhalb Stunden. Das Flugzeug nutzte beim Start vier Nachbrenner, und der Rumpf verlängerte sich durch die Hitze des Überschallflugs um etwa 20 cm. Jede Flugstunde erforderte 20 Stunden Wartung, und alle zehn Jahre fand eine vollständige Generalüberholung statt. Am 25. Juli 2000 platzte durch ein etwa 20 cm langes Metallteil, das von einem anderen Flugzeug auf die Landebahn gefallen war, ein Reifen des Flugs AF 4590; Bruchstücke durchbohrten einen Tank, das Flugzeug fing Feuer und stürzte ab, wobei 113 Menschen starben. Nach der Verstärkung der Tanks mit Kevlar und dem Austausch der Reifen kehrte es ein Jahr später in den Dienst zurück, doch Air France und British Airways musterten es 2003 aus. Ein Exemplar wurde für einen Euro an das Museum in Sinsheim verkauft.