Flying Supersonic: CONCORDE, The Aviation Marvel. Full Documentary & Flight Experience
Video des Kanals DroneScapes über Concorde, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 11:55:00. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Eine Zusammenstellung mehrerer Dokumentationen über die Concorde, wobei sich manche Abschnitte mehrfach wiederholen. Sie erzählt die Geschichte des Flugzeugs und seines amerikanischen Rivalen, der Boeing 2707. Außerdem verfolgt sie die Weltumrundung, die British Airways 1999 organisierte, und den täglichen Flug BA1 zwischen Heathrow und JFK. Dazu kommen die Pilotenausbildung in Shannon, die Charterflüge und die Rückkehr in den Dienst nach dem Unfall von Paris.
Historischer Kontext
Die Geschichte beginnt mit der X-1, die am 14. Oktober 1947 Mach 1,06 erreichte. Im November 1962 unterzeichneten BAC und Sud Aviation den britisch-französischen Vertrag. Der Prototyp 001 wurde in Toulouse montiert, die 002 in Filton. Zuvor waren der Ogivalflügel an der Bristol 221 und das Olympus-593-Triebwerk an einer Vulcan erprobt worden. Die 001 wurde im Dezember 1967 vorgestellt und flog im März 1969. Die Tu-144 war ihr am 31. Dezember 1968 vorausgeflogen und stürzte auf der Pariser Luftfahrtschau 1973 ab. In den USA kündigte Kennedy im Juni 1963 ein eigenes Überschall-Transportflugzeug an. Boeing gewann die Ausschreibung am letzten Tag des Jahres 1966 mit einem Mock-up für 277 Plätze und Flügeln mit variabler Geometrie. Das Gewicht erzwang im Oktober 1968 eine Neukonstruktion. Die Überschallknall-Tests in Oklahoma City (1964), organisierter Widerstand und die Sorge um die Ozonschicht veranlassten den Senat, das Programm 1971 zu streichen. Parallel dazu entwickelte Boeing die 747.
Wichtige Fakten
Die Concorde wurde 1975 zertifiziert und ging 1976 in Dienst, mit der Bahrain-Route ab dem 21. Januar. 1977 erreichte sie JFK. Die Singapur-Route wurde am 13. Dezember 1977 wegen Beschwerden Malaysias eingestellt. Im Oktober 1999 umflog die G-BOAD in 22 Tagen mit 80 Passagieren die Welt. Sie legte mehr als 32.000 Meilen zurück und stellte 10 Geschwindigkeitsrekorde auf. Chefpilot Mike Bannister erklärt die computergesteuerten Rampen der Lufteinlässe und den Treibstofftransfer zur Trimmung. Nach dem Unfall von Flug 4590 im Juli 2000 wurde das Zertifikat am 16. August entzogen. Die Flugzeuge kehrten mit Kevlar-Auskleidungen in den Tanks, neuen Reifen und geschützter Verkabelung in den Flugbetrieb zurück, nach rund 15 Monaten am Boden. Die Concorde wurde nach dem 11. September außer Dienst gestellt.
