Der Absturz der Concorde - Protokoll einer Katastrophe 1/3
Video des Kanals rwsrwsrwt über Concorde, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 14:58. Sprache: Deutsch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Erster von drei Teilen einer Dokumentation des deutschen Fernsehens über den Concorde-Unfall vom 25. Juli 2000 in Paris. Dieser Teil erzählt von den Stunden davor und den zwei Minuten des Fluges AF 4590. Er mischt von Passagieren gefilmtes Material, Funkverkehr mit dem Tower und Berichte von Angehörigen und dem Fluglotsen Gilles Logelin, der an diesem Tag mit einem Kollegen die Schicht getauscht hatte.
Historischer Hintergrund
An jenem Tag flogen zwei Air-France-Concordes von Paris nach New York, beide mit vielen deutschen Passagieren an Bord, die auf einer Luxuskreuzfahrt gehen wollten. Der eine war der reguläre Morgenflug, der andere war wegen der Nachfrage zusätzlich eingesetzt worden und startete am Nachmittag. Ein Videofan, der seine Buchung auf den ersten Flug geändert hatte, filmt die Reise bis zur Landung auf dem Flughafen John F. Kennedy. Unter den Passagieren des zweiten Fluges befand sich eine Gruppe aus Mönchengladbach. Die Dokumentation beschreibt die Concorde als ein Flugzeug, das immer am Limit flog: die doppelte Schallgeschwindigkeit, Paris-New York in dreieinhalb Stunden und einen Rumpf, der sich während des Fluges um etwa 20 cm ausdehnt. Laut dem Erzähler waren nur 13 Exemplare bei British Airways und Air France im Einsatz.
Wichtige Fakten
Der Start der zweiten Concorde verzögerte sich um etwa eine Stunde, weil ein defektes Triebwerksteil ausgetauscht werden musste. Das Flugzeug startete auf Startbahn 26 rechts mit 8 Knoten Rückenwind. Vom Tower aus sah man Flammen am Heck und warnte per Funk. Die Besatzung schaltete das zweite Triebwerk ab, doch das Fahrwerk ließ sich nicht einfahren. Die letzte Nachricht aus dem Cockpit war, dass keine Zeit mehr bliebe. Das Flugzeug stürzte auf ein Hotel, und unter den Opfern war eine deutsche Flugbegleiterin, die aus ihrem Urlaub zurückgerufen worden war, um sich um die Passagiere zu kümmern.
