Swedish aircraft Saab 340 AEW&C || Review
Video des Kanals Big Gun über Saab 340, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 14:22. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Bericht über die luftgestützte Frühwarn- und Kontrollversion der Saab 340, auch bekannt als S 100B Argus oder ASC 890. Er behandelt das Basisflugzeug, das Erieye-Radar und deren Integration, mit einem Hinweis auf die Variante auf Basis der Saab 2000.
Historischer Kontext
Schweden begann Ende der 1970er Jahre, über ein Flugzeug dieser Art nachzudenken. Der Kauf der Boeing E-3 Sentry wurde wegen der Kosten verworfen; man entschied sich für eine eigene Entwicklung. 1980 ging Saab für den Bau der 340 eine Partnerschaft mit Fairchild ein: Saab fertigte den Rumpf und übernahm die Endmontage, Fairchild die Flügel, das Leitwerk und die Triebwerksgondeln. Der Prototyp flog 1983. Fairchild verließ das Programm 1985, und die 340B erhielt CT7-9B-Triebwerke mit 1.870 PS. 1985 wurde Ericsson Microwave Systems mit dem Radar PS-890 beauftragt. Es wurde zwischen 1994 und 1996 an einer 340B flugerprobt, und die schwedische Luftwaffe übernahm das Flugzeug 1997. Nur vier der sechs geplanten Maschinen erhielten das Radar; die anderen beiden dienen als VIP-Transporter.
Wichtige Fakten
Das Erieye ist ein Puls-Doppler-Radar mit aktiv elektronisch gesteuerter Antenne, untergebracht in einer 9 m langen Rückenverkleidung mit einem Gewicht von rund 900 kg. Laut Video arbeitet es zwischen 2 und 4 GHz und deckt 150 Grad zu jeder Seite ab, mit blinden Zonen vorne und hinten. Die angegebene Reichweite gegen Luftziele beträgt 400 km. Griechenland betrieb zwischen 2003 und 2010 zwei Flugzeuge in der Version AEW-200 mit Bedienerplätzen an Bord. Das schwedische AEW-300, 2009 ausgeliefert, ist NATO-interoperabel. Das Flugzeug wurde außerdem von Thailand, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Polen gekauft, und 2024 übergab Schweden zwei ASC 890 an die Ukraine.
