Saab 340 y Saab 2000
Video des Kanals Mundo de Aviación über Saab 340, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 10:28. Sprache: Spanisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Ein Überblick über die schwedischen Regionalturboprops Saab 340 und ihre gestreckte Ableitung, die Saab 2000: ihre Entstehung, ihre Versionen, ihre Kunden und das Ende ihrer Produktion.
Historischer Kontext
In den 1970er-Jahren suchte Saab, das sich bis dahin auf Militärflugzeuge konzentriert hatte, eine Nische in der zivilen Luftfahrt und entschied sich für ein Kurzstreckenflugzeug für rund 30 Passagiere mit Turbopropantrieb. Im Januar 1980 ging man eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Fairchild Aircraft ein, das die Tragflächen, das Leitwerk und die Triebwerksgondeln fertigte, während Saab 75 % der Entwicklungskosten, die Systemintegration und die Zertifizierung übernahm. Die erste SF340 flog am 25. Januar 1983. 1985 stieg Fairchild aus dem Flugzeugbau aus, und Saab machte allein weiter.
Wichtige Fakten
Von der 340A wurden 159 Exemplare gebaut. Die 340B von 1989, mit stärkeren Triebwerken und größeren Höhenleitwerken, kam auf weitere 200, und die 340B Plus von 1994 auf nochmals 100, mit aktiver Lärm- und Vibrationskontrolle in der Kabine. Üblich waren 34 Sitze. Es gab militärische Varianten für Frühwarnung (340 AEW) und Seefernaufklärung (340 MSA). Crossair war der Erstkunde, und American Eagle erhielt 50 340B. Saab kündigte das Produktionsende am 24. Dezember 1997 an und lieferte die letzten Flugzeuge im Juni 1999 aus. Die Saab 2000 flog am 26. März 1992 mit Tragflächen von CASA, Allison-GMA-2100-Triebwerken und bis zu 58 Sitzen; angesichts der Konkurrenz durch die Bombardier CRJ und die Embraer ERJ 145 wurden nur 63 Exemplare gebaut, davon 34 für Crossair.
