FLYING WINGS: The Northrop B-2 Bomber Isn't Modern, It's a WWII Era Ghost With Successes & Failures
Video des Kanals DroneScapes über Northrop Grumman B-2 Spirit, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 2:13:07. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Eine aktuelle Dokumentation, die die Geschichte des Nurflüglers von Jack Northrop und sein Erbe im Tarnkappenbomber B-2 Spirit nachzeichnet. Sie verwendet restauriertes Archivmaterial und Interviews. Ab der Hälfte flicht sie einen zeitgenössischen Northrop-Film über die YB-49 ein, und im Schlussteil widmet sie dem Marineprogramm A-12 Avenger II einen ausführlichen Abschnitt.
Historischer Kontext
Northrop begann 1919 bei Lockheed und wechselte danach zu Douglas und Boeing. Mit der Northrop Alpha führte er den Metall-Monocoque-Rumpf ein und beeinflusste die Lockheed Vega. 1929 erprobte er einen ersten Nurflügel-Prototyp, der noch Heckausleger und ein konventionelles Leitwerk besaß. 1939 gründete er Northrop Aircraft, und die N1M flog im Sommer 1940 in Muroc. Am 22. November 1941 unterzeichnete Hap Arnold den Vertrag für den Bomber B-35, der 10.000 lb über 10.000 Meilen tragen sollte. Die N9M im Maßstab 1:3 flogen im Dezember 1942. Die B-35 flog im Juni 1946, und ihre strahlgetriebene Version, die YB-49, trug acht Turbostrahltriebwerke. Am 5. Juni 1948 stürzte eine YB-49 ab, wobei alle fünf Besatzungsmitglieder starben, darunter Glen Edwards, nach dem später die Basis Muroc benannt wurde. Das Programm wurde eingestellt, die Flugzeuge verschrottet, und Northrop zog sich zurück. 1980 bekam er noch Modelle der B-2 zu sehen.
Wichtige Fakten
Die B-35 hatte eine Spannweite von 172 Fuß, vier Kolbenmotoren mit gegenläufigen Druckpropellern und neun Besatzungsmitglieder. Der zeitgenössische Film stellt die YB-49 als ein 100-Tonnen-Flugzeug dar, das über 40.000 Fuß steigen und mit abgeschalteten Triebwerken auf einer Seite weiterfliegen konnte. Die B-2 wurde am 22. November 1988 in Palmdale vorgestellt; Fly-by-Wire-Steuerungen lösten die Instabilität des Nurflüglers. Sie debütierte am 24. März 1999 im Kosovo-Einsatz von Whiteman aus, mit rund 31-stündigen Missionen und JDAM-Bomben, und absolvierte insgesamt 49 Einsätze. Gebaut wurden 21 der geplanten 132 Maschinen. Was die A-12 betrifft: Im Januar 1988 erhielt das Team McDonnell Douglas–General Dynamics einen Festpreisvertrag über 4,8 Milliarden Dollar. Verbundwerkstoffe verursachten Probleme bei Gewicht, Zeitplan und Kosten. Cheney stornierte das Programm wegen Vertragsverletzung, und der Rechtsstreit der Auftragnehmer erreichte 2011 den Supreme Court. Die Marine entschied sich später für das zukünftige F/A-18E/F.
