P-51 MUSTANG, the American Fighter And Fighter-Bomber that was key in winning the war
Video des Kanals DroneScapes über North American P-51 Mustang, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 43:39. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.
Worum es geht
Eine Dokumentation über die North American P-51 Mustang und ihre Rolle als Langstrecken-Begleitjäger im Luftkrieg über Europa. Die Erzählung wechselt mit Zeitzeugenberichten von Veteranen (Jagdfliegern, Bomberbesatzungen und Mechanikern), die erzählen, wie es war, mit dem Flugzeug zu fliegen und zu kämpfen, von der Beziehung zum Chefmechaniker, der es wartete, und vom Alltag auf den Flugplätzen im Südosten Englands.
Historischer Kontext
Die Mustang entstand 1940, während der Luftschlacht um England, um den britischen Bedarf an Jägern zu decken. North American verfügte bereits über einen fortgeschrittenen Entwurf und lieferte das fertige Flugzeug in sehr kurzer Zeit. Mit dem Allison-Motor war sie in niedriger Höhe schnell, verlor aber in der Höhe an Leistung, weshalb die RAF sie für Erdkampfeinsätze und Heeresunterstützung einsetzte. Nach dem Kriegseintritt der USA im Dezember 1941 erlitt die Tagbomberoffensive über Deutschland schwere Verluste, weil den eskortierenden P-47 Thunderbolt die Reichweite bis Berlin fehlte. 1942 bauten Rolls-Royce-Ingenieure in die Mustang den Merlin-Motor ein, der in der Höhe deutlich leistungsfähiger war und weniger verbrauchte. Der in den USA gebaute Packard-Merlin wurde zum Serienmotor, und im Mai 1944 erschien die P-51D mit abgesenktem Rumpfheck und Tropfenhaube.
Wichtige Fakten
Laut der Dokumentation gingen am 17. August 1943 bei den Angriffen auf Schweinfurt und Regensburg 60 Bomber verloren, und in einer einzigen Oktoberwoche kehrten 148 nicht zurück. Die RAF bestellte zunächst 620 Mustangs. Die P-51D trug sechs schwere Maschinengewehre und konnte zwei abwerfbare Zusatztanks unter den Flügeln mitführen, um Bomber bis Berlin und zurück zu begleiten – bei Einsätzen von über sechs Stunden mit fünf Treibstofftanks, zwischen denen der Pilot umschaltete. Bei Erdkampfeinsätzen ging für jede durch feindliche Flugzeuge abgeschossene Mustang fünf durch Flugabwehrfeuer verloren. Am 14. Januar 1945 erzielten Mustangs 161 Abschüsse, und am 16. April wurden mehr als 700 deutsche Flugzeuge zerstört, die meisten davon am Boden. Die Dokumentation endet mit dem Hermann Göring zugeschriebenen Satz über die über Berlin gesichteten Begleitjäger und mit der Rolle der Mustang im Pazifik nach Kriegsende in Europa im Mai 1945.
