What made the P-51 Mustang so special?

Imperial War Museums · 29. Juni 2022 · 12:47 · Englisch · Dokumentation

Video des Kanals Imperial War Museums über North American P-51 Mustang, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 12:47. Sprache: Englisch. Videotyp: Dokumentation.

Worum es geht

Ein Beitrag des Imperial War Museum, gedreht in Duxford, der erklärt, warum die P-51 Mustang zu einem der herausragenden Jagdflugzeuge des Zweiten Weltkriegs wurde. Er verbindet die Erklärungen eines Museumsführers neben einem erhaltenen Exemplar mit zeitgenössischem Filmmaterial und den Erinnerungen ehemaliger alliierter Piloten sowie eines deutschen Bf-109-Piloten.

Historischer Hintergrund

1940 war die britische Industrie überlastet, und die British Purchasing Commission in New York bestellte Jagdflugzeuge bei amerikanischen Herstellern. Anstatt die P-40 in Lizenz zu bauen, schlug North American eine völlig neue Konstruktion mit dem Allison-V12-Triebwerk vor. Der Prototyp, der in Duxford von der Air Fighting Development Unit getestet wurde, verlor in großer Höhe an Leistung, und dort wurde vorgeschlagen, einen zweistufigen Rolls-Royce Merlin einzubauen. Mit abwerfbaren Zusatztanks konnte die Mustang Bomber bis nach Berlin und zurück begleiten, was der P-47 nicht gelang.

Wichtige Fakten

Das Video hebt den widerstandsarmen Rumpf, den Laminarflügel und den Kühler hervor, der den Meredith-Effekt nutzte. Mit dem größtenteils von Packard gebauten Merlin kämpfte das Flugzeug bis in etwa 10.700 Meter Höhe und war laut dem Museumsführer im Horizontalflug rund 20 Knoten schneller als die Spitfire. Es war mit sechs 12,7-mm-Maschinengewehren bewaffnet. Die 78th Fighter Group setzte sie in Duxford von Weihnachten 1944 bis Kriegsende ein. Später diente sie in Korea und wechselte anschließend in die zivile Registrierung.